Heute ist viel los ….

4. Juli 2009

Es gibt Wochenenden, da weiß man überhaupt nicht, was man unternehmen soll, kaum Veranstaltungen (die es auch wert sind, zu besuchen) oder sonstige Aktivitäten. Und dann gibt es wieder Wochenenden, da weiß man gar nicht, welche der vielen Veranstaltungen man besuchen soll. Und so ist es dieses Wochenende.

Coburg spielt

Coburg spielt

Zunächst mal wäre da Coburg spielt zu nennen. Von 13 - ca. 17 Uhr spielt wieder die komplette Coburger Innenstadt. Mit Kinderzirkus, Samba, Musikschule, Liedermacher auf der Bühne, aber auch über vielen kostenlosen Spielstationen für Alt und Jung rund um den Coburger Marktplatz.

Airshow Coburg

Airshow Coburg

Dann gibt es das ganze Wochenende lang die größte Airshow Bayerns in Coburg auf dem Flugplatz, veranstaltet von Aeroclub Coburg. Die Focke Wulf 190 kam bereits mit entsprechendem Fluglärm am 3.7. in Coburg an, weitere historische Flugzeuge sind angekündigt.

Seit gestern läuft die Veranstaltung Songs an einem Sommerabend in Banz mit Reinhard May, Konstantin Wecker, Bodo Wartke und vielen anderen. Leider ist die Veranstaltung auch für heute komplett ausverkauft. Hier wird es sicherlich von Meiky auf seiner Homepage alsbald einen Bericht geben (Bilder vom letzte Jahr sind auf jeden Fall schon >>> hier zu sehen).

Die Freiwillige Feuerwehr Bertelsdorf veranstaltet am 4. und am 5.7. ihr tradionelles Hoffest. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.
Darüber hinaus hat am 4.7. auch noch der Kindergarten Beiersdorf sein Sommerfest unter dem Thema “Grüffelo”.

Sollte ich irgendwelche Feiern und Festivitäten vergessen haben, bitte schreibt mit an info{ät}coburg-life{dot}de oder hinterlasst einfach die Info in der Kommentarfunktion.
Bleibt mir super Wetter ohne Regen und Gewitter zu wünschen - momentan sieht es ja eher bescheiden aus ….
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Stadtbaurat Max Böhme

3. Juli 2009

von Christian Boseckert

Die Bauten des Coburger Jugendstilarchitekten Max Böhme wurde bereits letzte Woche >>> hier auf Coburg-Life besprochen. Nun soll es um die Person Böhme gehen, der so viele bedeutende Gebäude in Coburg geschaffen und damit das Gesicht der Stadt geprägt hat.

Max Böhme (Fotosammlung Stadtarchiv Coburg)

Max Böhme (Fotosammlung Stadtarchiv Coburg)

Viele werden gar nicht wissen dass Böhme kein gebürtiger Coburger war. Geboren wurde er am 14. Mai 1870 in Zeitz, welches im Dreiländereck Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt.
Nach dem Ablegen des Abiturs in seiner Heimatstadt begann er ein Architekturstudium in Buxtehude bei Hamburg. Dort begeisterte er sich für einen neuen Baustil, der ab 1896 seinen Siegeszug in Deutschland einhielt. Es war der Jugendstil, dessen Zentren München und Darmstadt waren. Dort wollte Böhme unbedingt die neue Architektur kennen lernen und er schaffte es auch in Darmstadt eine Arbeitsstelle zu bekommen. Im Großherzoglich Hessischen Ministerium (Darmstadt war damals die Hauptstadt des Großherzogtums Hessen) war er von 1898 bis 1899 in der Bauabteilung tätig und lernte hier wohl die bekanntesten deutschen Jugendstilarchitekten Peter Behrens, Joseph Maria Olbrich, Hans Christiansen und Ludwig Haich kennen. Sie prägten Böhmes zukünftige Bauten.

Sonstiges

Max Böhmes Wohnhaus im Gustav-Freytag-Weg (Foto: Christian Boseckert, 2006)

Im Jahre 1899 bekam Böhme erstmals die Möglichkeit selber architektonisch tätig zu werden. Die Stadt Halle an der Saale stellte ihn als Zweiten Stadtbaumeister ein. Doch, er war ehrgeizig genug um selber eine Baubehörde führen zu wollen. Diese Möglichkeit erhielt er 1902 als die Herzogliche Residenzstadt Coburg die Stelle die Stadtbauamtsleiters ausschrieb. Seine Referenzen überzeugte die Coburger Stadtspitze so, dass er am 1. Januar 1903 die Stelle antreten konnte. Hier erstreckte sich seine Verantwortung sowohl auf die vielseitigen kommunalen Bauten, als auch auf die Überwachung und Bauberatung der privaten und gewerblichen Projekte.

Zunächst aber musste er die begonnenen Objekte seiner Vorgänger zu Ende führen. Dabei war er erfüllt von dem „neuen Geist“ in der Architektur. Das führte aber auch dazu, dass Böhmes Weg in der Anfangszeit seiner Tätigkeit in Coburg sehr dornenreich war. Wie das bei revolutionierenden Umbrüchen so ist, geraten die Avantgardisten gehörig ins Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung. Viele hingen noch den historisierenden Bauten eines Julius Martinet nach, der einer von Böhmes Vorgängern war. Doch brachte seine Berufung nach Coburg ihm die Erfüllung seines beruflichen Lebens. Hier konnte er sich endgültig niederlassen und als Architekt und Baufachmann von hohem Können und künstlerischer Begabung beweisen. Bereits die ersten beiden Jahre in der Vestestadt waren für ihn sehr arbeitsreich. Sein erstes Bauwerk in Coburg wurde bereits 1903 eingeweiht. Es war das Direktionsgebäude der Städtischen Werke an der Ecke Bamberger Straße/Schillerplatz.
Für seine Familie ließ er sich 1904 ein Jugendstilwohnhaus am Gustav-Freytag-Weg bauen, dessen Schönheit noch heute einem Jeden bezaubert. Der Höhepunkt seiner Karriere sollte aber noch folgen. Dieser war 1907. In jenem Jahr wurden das Ernst-Alexandrinen-Volksbad, die Heiligkreuzschule, das Städtische Krematorium auf dem Friedhof und der Umbau der Städtischen Werke abgeschlossen. Bei all diesen Projekten war Max Böhme federführend daran beteiligt. Die Bauten brachten ihm Anerkennung aber auch Kritik. Zur Einweihung der Heiligkreuzschule wurde Böhme von Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha zum Stadtbaurat ernannt. Der Herzog persönlich war von der Kunst Böhmes sehr beeindruckt. Doch es gab leider auch andere Stimmen. Er würde verschwenderisch mit Steuergeldern umgehen, sagte man damals im Bezug auf die deutlichen Kostenüberschreitungen beim Bau des Volksbades und der Heiligkreuzschule.

Max Böhme, 2. von links vor dem im Bau befindlichen Alexandrinenturm auf der Senningshöhe bei Mirsdorf (Fotosammlung Eva Herold, entommen aus Coburg, Rathaus - Bürger - Marktgeschehen und der Weg der Frauen ins Rathaus)

Max Böhme, 2. von links vor dem im Bau befindlichen Alexandrinenturm auf der Senningshöhe bei Mirsdorf (Fotosammlung Eva Herold, entnommen aus Coburg, Rathaus - Bürger - Marktgeschehen und der Weg der Frauen ins Rathaus)

Noch in den folgenden Jahren war Max Böhme plante und errichtete er Gebäude in Coburg. Der Stadtrat sprach ihm 1921 eine Anstellung auf Lebenszeit aus. Doch musste er aus gesundheitlichen Gründen allerdings bereits drei Jahre später in den Ruhestand gehen.
Max Böhme starb am 19. November 1925 im Alter von nur 55 Jahren nach langem Leiden. In einem Artikel im Coburger Tageblatt vom 20. November 1925 hieß es dazu: „Nicht immer fand er mit seinen Ideen und Plänen Gleichgesinnte, aber dank seiner Beredsamkeit und seiner überzeugenden Sachkunde wusste er sich durchzusetzen. Stets war er der Führer, niemals der Geführte. Mitunter war er der öffentlichen Kritik und ironischen Glossen ausgesetzt, um später doch Anerkennung und Verständnis zu finden, als seine Ideen und seine baukünstlerische Auffassung in der Bürgerschaft Verständnis gefunden hatten.“ Leider hat man viele Jahre Böhmes Wirken nicht sehr geschätzt, was der Teilabbruch des Ernst-Alexandrinen-Volksbades 1977 beweißt.
Erst in den letzten zehn Jahren besinnt man sich auf das Erbe und dessen Bedeutung für Coburg. 1998 weihte man auf der Bertelsdorfer Höhe den Max-Böhme-Ring ein und ehrte ihn damit für seine Verdienste, die er sich für Coburg erworben hatte. Die Idee dazu hatte Frau Eva Herold, die mit den drei Töchtern Böhmes freundschaftlich verbunden war. Max Böhmes Grab befindet sich auf dem Hauptweg des Westfriedhofes, auf der linken Seite vom herzoglichen Mausoleum kommend. In dem Grab fanden auch seine Gattin Marie Böhme und sein Schwiegersohn, der Baurat Walter Müller, ihre Ruhestätte.

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Genialität, Größenwahn und Abgründe

2. Juli 2009
MJ-Konzert 1988

MJ-Konzert 1988

Beim Aufräumen fiel mir zufällig meine Eintrittskarte zu einem Michael Jackson Konzert von 1988 in die Hände. Wow, das ist ja fast 21 Jahre her. Und das Konzert war genial - desch war geil - Open Air auf der Talavera Wiese in Würzburg. Jaja, der King of Pop, einfach genial, was die Musik und die Bühnenshow betrifft. Besonders die ersten eigenständigen Werke Thriller und Bad. Sein Leben - hmmm, von aussen gesehen, nicht so ganz genial. Auf der Bühne war er einfach der Größte, im echten Leben scheinbar labil. Hier zeigt sich wieder das Genialität, Größenwahn und Abgründigkeit sehr nah beieinander liegen können.

Dabei fällt mir ein, dass ich bereits 1984 Jacko auf dem Flughafen in Knoxville, Tennessee, im Abstand von knappen 3 Metern zu Gesicht bekam. Nicht zu vergleichen mit den Fotos, die in den späten Neunzigern die Titelseiten zierten.

Die ganzen Geschichten, die sich nun um seinen Tod ranken, muss das eigentlich sein? Ich frage mich gerade, wann das erste Foto aus dem Obduktionssaal auftaucht bzw. das erste Foto des lt. Verschwörungsfans noch angeblich lebenden Jackos (vielleicht zusammen mit Elvis und JFK)?

Die Öffentlichkeit hat sich so sehr auf seinen Tod gestürzt, dass das Ableben einer bekannten Schauspielerin, Farrah Fawcett, fast untergegangen ist. Farrah Fawcett, bekannt wurde sie durch “Drei Engel für Charlie” (1976 - 1981), erlag ihrem Krebsleiden im Alter von 62 Jahren.

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Lernresistent!

1. Juli 2009
30-Zone, Quelle: www.pixelio.de / © TommyS

30-Zone, Quelle: www.pixelio.de / © TommyS

Jetzt muss ich meinem Ärger Luft machen! Nachdem heute auch Herr DSL seine Verärgerung nicht mehr für sich behalten konnte (>>> hier). Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie lernresistent der Mensch doch ist.
Auf dem Nachhauseweg per Velo werde ich fast schon kriminell knapp von einem silbernen Fahrzeug überholt, geschätztes Tempo: zwischen 50 und 60. Zur Info: wir befinden uns auf einer Straße, auf der Tempo 30 gilt. Zur Entschuldigung des Fahrers sei noch angemerkt, dass sich bei den heutigen Verkehrsschildern natürlich nicht so leicht einschätzen läßt, ob das angegebenene Tempolimit pro Achse oder pro Fahrzeug gilt.

Naja, ich biege um die nächste Kurve in eine 30-Zone ein, da steht das Fahrzeug. Ja nee, is klar: Anwohner ….

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Samba-Haus - Vision oder Albtraum?

1. Juli 2009
Mälzerei und Sudhaus der ehemaligen Brauerei St.Scheidmantel

Mälzerei und Sudhaus der ehemaligen Brauerei St.Scheidmantel

Zum Thema “Visionen - das Samba-Haus” erreichte Coburg-Life folgende Leser-Mail von Jürgen Peter aus Coburg-Cortendorf. Dieser Leserbrief wurde bereits im Coburger Tageblatt veröffentlicht:

“Mit Interesse verfolgen wir die Tageblattausgaben von Ende April, vom 16. und 18. Juni 2009 betreffs “Visionen” über ein Samba-Haus in Cortendorf (ehem. Brauerei Scheidmantel). Nach den dort zu lesenden Informationen wurden die Proberäumlichkeiten auf dem ehem. BGS-Gelände gekündigt. Grund hierfür scheint die Lärmbelästigung durch Musikgruppen, wie die Samba –Gruppen, zu sein, die zukünftige Bautätigkeiten erschweren würden!

Als Anlieger in der direkten Umgebung der ehem. Brauerei Scheidmantel muss ich die Frage stellen, welche Lärmbelästigung wird den Anliegern um die Brauereigebäude in Cortendorf zugemutet?!

Bedingt durch die “Visionen” des Herrn Beyersdorf sind ja sogar ganzjährige Treffs und musikalische Übungen einheimischer Samba-Gruppen zukünftig geplant. U.E. sind dazu zumindest aufwendige Schutzmassnahmen zur Reduzierung von Lärmbelästigung notwendig!!

Warum können nicht die geplanten Räumlichkeiten einer Vielzweckhalle/ Sporthalle auf der Lauterer Höhe in die Überlegungen für ganzjährige Treffs und als Anlaufpunkt für Samba-Fans einbezogen werden??

Diese Immobilien gehören der Stadt Coburg und Park- und Anfahrmöglichkeiten sind doch ideal. Auch wird dort die Lärmbelästigung keine mehr sein, da ja keine bewohnten Immobilien in der Nähe sind und sein werden!

Gleichfalls sind dort die notwendigen hygienischen Einrichtungen vorhanden und damit auch eingesetzte Steuergelder für die Bauten sinnvoll genutzt!”


Auch ein weiterer Cortendorfer machte in der Neuen Presse seinem Ärger über die drohende Wohnqualitätsminderung Luft. Klar sollte sein, dass egal wo ein Band-Übungsgelände angelegt oder bereitgestellt wird, die entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen zu treffen sind.

Coburg-Life fragt sich gerade, wieso sich die “BGS-Bands” auf dem Rock-o-Co bei der Stadtverwaltung und anderen Helfern bedankt haben, wenn sie doch rausmüssen? Wieso läßt Herr Beyersdorf die Samba-Bands nicht in seiner Wohnnähe proben? Wie konkret sind denn diese Visionen? Und was meinen eigentlich die Leserinnen und Leser von Coburg-Life zu diesem Thema - eher Vision oder Albtraum?

Über Twitter erreichte uns bisher eher die Meinung Albtraum ….

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S’ ist Sommer in der Stadt

29. Juni 2009
Wurden die Sommer-Bitten erhört ?

Wurden die Sommer-Bitten erhört ?

Nachdem dem Protest von Zimmermädchen und Vesteblick unter dem Motto “Ich will Sommer!”, dem sich auch Coburg-Life angeschlossen hat, scheinen sich erste Ergebnisse einzustellen: 28 Grad, kein Regen oder Gewitter, volles Freibad und leere Innenstadt - das sind doch erste Anzeichen für den Sommer. Auch im Hause Coburg-Life wurde das Plantsch-Becken erstmals diesjährig aufgebaut und natürlich gleich ausgiebig vom Nachwuchs ausgenutzt.

Bleibt zu hoffen, dass das Wetter die nächsten Wochen und nicht nur die nächsten Tage anhält. Nächtliche Schauer sind natürlich erlaubt, die Natur muss ja auch trinken …

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A.S.T. - bis spät in die Nacht

29. Juni 2009
A.S.T. Fahrplan

A.S.T. Fahrplan

Wer kennt es nicht - das Coburger Anruf-Sammel-Taxi, kurz A.S.T., organisiert von SÜC Bus und Aquaria GmbH im Auftrag der Stadt Coburg.

Ab 01. Juli 2009 ist es soweit – das Anruf-Sammel-Taxi fährt an Freitagabenden und Samstagabenden zwei Stunden länger als bisher.

Auf Antrag der Jungen Coburger und als Ergebnis der Jugendstudie des Amtes für Jugend und Familie hat der Verwaltungssenat in der vergangenen Woche die Verlängerung beschlossen.
Aus der Stadtmitte in Richtung Lautertal, Cortendorf, Dörfles-Esbach, Ketschendorf, Creidlitz und Scheuerfeld fährt das AST zukünftig nicht nur um 0:45 und 1.45 Uhr sondern auch um 2:45 und 3:45 Uhr. In Richtung Lützelbuch und Rögen, Wüstenahorn, Ahorn und Bertelsdorf, Neuses und Glend fährt das AST um 0.15, 1.15, 2.15 und 3.15 Uhr.
Die Fahrten stadteinwärts sind entsprechend ebenfalls verlängert.

Das AST ist bereits seit Anfang 2002 im Stadtgebiet und Ahorn, Dörfles-Esbach und Lautertal unterwegs als Ergänzung zum Stadtbusverkehr. Der Einstieg findet an Bushaltestellen statt, der Ausstieg ist an jedem Ziel im Bedienungsgebiet möglich. Es gilt der Stadtbustarif plus ein Komfortzuschlag von 1,80 €, selbstgezahlte Monatskarten und 10er Karten werden anerkannt. Wichtig ist, mindestens 30 min vor der Fahrt, die nach den Zeiten des Fahrplans durchgeführt wird, die Fahrt zu bestellen unter Telefon: 09561 7491444. Als Unterauftragnehmer führt Taxi Rumler die Fahrten mit gesondert gekennzeichneten Taxen durch. Der letzte Fahrgast einer Fahrt quittiert dem Taxifahrer den Taxameterstand und bestätigt die Fahrtstrecke.

Wer von den werten Leserinnen und Lesern kann denn schon von Erfahrungen mit dem A.S.T.berichten ?

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Gemeindefest St.Matthäus

28. Juni 2009
Feier im Kirchhof Neuses, Foto:S.Peter

Feier im Kirchhof Neuses, Foto:S.Peter

Mit einem Familiengottesdienst begann das diesjährige Fest der Kirchengemeinde St.Matthäus Coburg-Neues. Im Familiengottesdienst haben sich nicht nur die neue Konfirmanten, die aus Coburg und den Ortsteilen Neues, Beiersdorf, Bertelsdorf und Glend kommen, vorgestellt, sondern auch der  Kinderchor und die Trällerspatzen einige Lieder zum Besten gegeben. Nach dem Gottesdienst wurden die Festivitäten in den Kirchhof verlagert. Für das leibliche Wohl war ebenso gesorgt wie für die Unterhaltung: Kinderschminken, Kasperle, Luftballons, Saftbar usw. Geschätzt und Gewogen wurde der Kirchenvorstand: 14 Personen brachten es auf 1.169 kg.

Hier ein paar Impressionen

Übrigens, die Kinderchöre der Gemeinde St.Matthäus unter der Leitung von Frau Heckel geben am Donnerstag, den 09.Juli um 18 Uhr ein Konzert in der St.Matthäus-Kirche.

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Jugendstil in Coburg - Die Bauten des Max Böhme

27. Juni 2009

Alle Bilder, soweit nicht angegeben, stammen von Christian Boseckert.

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Kaufhof: Yes, we can Coburg !

26. Juni 2009
Der Kaufhof bleibt in Coburg, Foto:S.Peter

Der Kaufhof bleibt in Coburg, Foto:S.Peter

Gerade erreichte Coburg-Life die Nachricht, dass die Standortentscheidung für den Coburger Kaufhof getroffen wurde: der Kaufhof in der Mohrenstraße bleibt!

„Das ist ein äußerst positives Signal für den Standort Coburg.“, kommentierte Oberbürgermeister Norbert Kastner die Entscheidung des Kaufhof Aufsichtsrats, die Filiale in der Coburger Mohrenstraße auch weiterhin betreiben zu wollen.

„Nach den vielen Diskussionen in der jüngsten Vergangenheit war die Entscheidung für oder gegen den Standort Coburg eigentlich nicht vorhersehbar. Sicherlich haben wir von Seiten der Stadt alles getan, damit die Kaufhoffiliale nicht zum Jahresende schließt.“, so der Oberbürgermeister weiter. „In diesem Zusammenhang gilt mein besonderer Dank MdB Hans Michelbach, der ein Treffen in Berlin organisierte, bei dem wir die zukünftigen Pläne und Entwicklungschancen des gesamten Areals rund um den Kaufhof darstellen konnten. Die dort anwesende Führungsetage des Kaufhof Aufsichtsrates, so deute ich die heutige Entscheidung, war von dem, was wir dort präsentieren konnten offensichtlich überzeugt. Mit dem Anschluss des Kaufhof-Areals an den Steinweg – ob mit oder ohne Post und dem neuen Stadtmarketing haben wir eine echte Chance, das gesamte Quartier aufzuwerten und so auch den Standort des Kaufhofs attraktiver zu machen. Wie ich bereits vor einigen Tagen betonte, werden wir uns mit der jetzigen Situation, in der ein einzelner Grundstücksbesitzer die gesamte weitere Entwicklung blockiert nicht abfinden und sollte hier keine Bewegung in die Verhandlung kommen, die ausgearbeitete „Bypass-Anbindung“ des Steinwegs ohne das Post-Areal in die Tat umsetzen.“

„Sicherlich haben auch die Entwicklungen rund um das Kaufhaus Weka bei den Überlegungen in Berlin eine Rolle gespielt – aus Sicht der Stadt Coburg wäre die Tatsache, das zweite Vollsortiment-Warenhaus innerhalb kürzester Zeit in der Coburger Innenstadt zu verlieren, ohne Frage so etwas wie ein Super-Gau für die kommende Innenstadtentwicklung gewesen. Insofern bin ich überglücklich über die heutige Entscheidung, sehe diese aber auch als Verpflichtung, jetzt möglichst zeitnah eine der beiden Planungen, die bereits in der Schublade liegen auch umzusetzen.“, so Kastner abschließend.

Coburg-Life meint: auf geht’s und die Ärmel hochgekrempelt, Coburg braucht Taten! Ausserdem sollte die Kundenfreundlichkeit und der Service-Gedanke von allen Angestellten umgesetzt werden, nicht nur von einigen!

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