Umweltzone für Großstadt Coburg
Vor einigen Tagen wurde der Antrag der SPD im Stadtrat eingebracht : Coburg soll eine Umweltzone erhalten !
Zu den derzeit bundesweit 32 Umweltzonen soll “großstadt-like” Coburg hinzukommen.
Aber warum eigentlich ?
Aber warum eigentlich ?
Die Grenzwerte der Feinstaubbelastung sind seit Januar stark überschritten – das sind die Fakten. Aber warum ? Fahren jetzt plötzlich mehr “Stinker” durch die Stadt ?
Es liegt wohl weniger am Straßenverkehr, mehr denn an der um die Jahrenwende vorherrschenden Inversionswetterlage, die uns die Kälte bescherte. Es wurde stärker geheizt, speziell die holzbefeuerten Kaminöfen haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Abgase aus den privaten und industriellen Schornsteinen fangen sich in den unteren Luftschichten, durch die Inversionslage findet kein Austausch mit den oberen Luftschichten statt und sorgen so für eine höhere Belastung.
Hilft jetzt eine Umweltzone ?
Der Nutzen von Umweltzonen ist auch in Großstädten teilweise umstritten, die Erfolge sind mäßig. Kleiner Städt haben bereits ihre Umweltzone wieder “abgebaut”.
Was aus Sicht von coburg-life.de passiert: Das Papperl kostet den kleine Bürger Geld – analog wie die anderen Maßnahmen wie Stromsparlampen (dafür gibts mal wieder Sondermüll, die speziell entsorgt werden muss). Die Maßnahmen haben eher dürftige Erfolge. Darüber hinaus – sollte eine Umweltzone nur die Innenstadt betreffen (wie fiktiv auf dem Bild dargestellt), so müssen die Stinker einen Umweg fahren und pulvern noch mehr Feinstaub in die Luft !
Aber die Kosten für eine Prüfung kann mal ja mal ausgeben – vielleicht bezahlt die ja auch die SPD ….
