Hörspiel – das muss sein !

Coburg-Life ist bekennender Hörspiel-Fan. Im Hause wird nicht nur vom jüngsten Familienmitglied spannenden Geschichten gelauscht, nein, auch ich gestehe: ich höre gerne Hörspiele. Und damit meine ich nicht nur Hörbücher zu aktuellen Romanen – hier muss man auch trennen zwischen Hörbuch und Hörspiel!

Beim Stöbern bin ich auf eine alte Vinyl-Ausgabe des Klassikers “Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt” gestoßen, Original-Aufnahme aus den Siebzigern auf Intercord in drei Teilen. “Stereo, auch in Mono abspielbar” steht auf dem Plattencover, “An der Hohnerorgel: Kurt Gelück”.
Also, gleich mal den Drehteller für die Schwarzscheibe aus dem Keller geholt, angeschlossen und getestet. Knistern, knacken und Umdrehen der Scheibe nach der Hälfte, jawohl, so war das und so darf es auch ab und zu wieder sein. Ein kurzer Blick in einen führenden Online-Store und zu einer Versteigerungsplattform zeigt mir, dass diese Aufnahme nicht mehr erhältlich ist, die Neuaufnahme ist ein Hörbuch, kein Hörspiel mehr. Um so schöner ist es, der Geschichte zu lauschen. Erinnerung an die Kindheit werden wach.

Übrigens, Hörspiele müssen nicht nur von CD oder LP kommen. Podcast heißt hier das Zauberwort. Und auch hier ist Coburg (und Umgebung!) mitten drin statt nur dabei: Meiky von >>> Meikys-Podcast.de verfasst neben seinen genialen und, wie er selbst behauptet, konzeptlosen (was natürlich in keinster Weise stimmt!) Podcast-Shows auch ein super spannendes Hörspiel “Das Rätsel der verschollenen Schatulle”. Es lohnt sich, hier reinzuhören und den RSS-Feed zu abonnieren.
Vielleicht habe ich Coburg den Mund etwas wässrig gemacht, mal wieder einem Hörspiel zu lauschen. Ich hätte sogar Lust, sofern es meine Zeit erlaubt, ein eigenes Hörspiel zu entwickeln – ein tolles Cover-Bild hätte ich schon – bei >>> Vesteblick ist ein klasse Pop-Art-Bild von der Hofapotheke zu sehen.

Welche Hörspiele hörte Coburg in der Kindheit bzw. hört Coburg heute?

4 Kommentare

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    Und ich sehe gerade: das ist der 100.Beitrag auf Coburg-Life !!

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    So da bin ich mal, der klassische Drei ??? Hörspielfan. Wenn nicht ich mit den Jungs aufgewachsen bin, wer dann? Aber bei mir gehört auch Hui Buh, die Hexe Schrumpeldei u.a. dazu.
    Übrigens die neuen Geschichte von Hui Buh die es seit fast zwei Jahren anlässlich des Filmes gibt und in Gedenken an Eberhardt Alexander Burgh, von anderen Autoren verfasst werden, habe es geschafft, den gleichen Charm zu erringen.

    Neu für mich als Hörspielfreak, ich muss es so sagen, sind dazugekommen. Gabriel Burns (das Beste überhaupt) und Point Whitmark (übertrumpft die amtosphärisch, die Drei ??? noch um vieles).

    Ich weis noch da es Zeiten gab, als ich 25 Jahre war und meine Drei ??? hörte, konnte man es nicht zugeben. Es wurde belächelt. Tja und heute sitzen die Leute in meinem Alter in Hallen mit 12.000 anderen Menschen und lauschen einem Livehörspiel der Drei ???.
    Ich sage, Hörspiel hat mehr als es Kino, oder TV bieten kann. Jeder der eigentlich mit Hörspiel nicht zurecht kommt, sollte mal tiefer gehen.
    Hat er nicht die Zeit einfach mal zu zuhören, hat er seine Kindheitsfantasie ganz verloren – alle das wären keine guten Zeichen im realen Leben.

    Tja und eines Tags wurde ich auf die Idee gebracht, nur durch meine Podcasthörer, ein eigenes Hörspiel ins Leben zu rufen. Was viele Sprecher hat die in Deutschland und der Welt verteilt sind.
    Es wird quasi dezentral eingesprochen und in Franken ersonnen und geschnitten.

    Es gibt viele andere erfolgreiche und gute Hörsielpodcaster die erwähnt werden sollten (ich bin kein Einzelfall), wie z.b. Tom Funker vom Funkturmpodcast, aber trotzdem sehe ich es in meinem Bekanntenkreis, das auch das heute wiederum belächelt wird.
    Dabei mußte ich schon ziemlich in Technik investieren, um das Hobby in der Qualität betreiben zu können.

    Darum und weil es einen irren Spaß macht und ich auch die Leute weiterhin unterhalten möchte, mache ich weiter.

    Somit sag ich mal danke an Coburg-Life für den Artikel und verbleibe als Frankens einzigstern Open-Source-Hörspielmacher.

    So war lang aber es mußte mal raus….

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    @Meiky
    ich würde sagen, da machen wir mal einen komplette Artikel über dich und deine Podcasts (und auch deine Kolleginnen und Kollegen – schöne Grüße an Tom Funker, der Berliner Warteschleife und alle anderen!).
    Übrigens, auch mit mir wuchsen Pumuckl, die Drei ???, Hui Buh und eben auch das Fliewatüüt und sämtliche Hörspiele von Ottfried Preußlers Büchern auf.

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    natürlich den Klassiker: Peter und der Wolf und dann später von Karl May, der Schatz im Silbersee. Meine ersten eigenen Schallplatten.

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