Das Ende der Raucherclubs

“Keinen Mumm in der Hose”. Mit diesen Worten kritisierte die Opposition im bayerischen Landtag die neue Regelung um den Nichtraucherschutz. Nachdem bisher in Bayern der strengste Nichtraucherschutz der Republik angesagt war, wurden gestern die Weichen für eine Aufweichung des Gesetztes gestellt. Ab 1.August soll nun das Rauchen in Bierzelten, die nicht länger als 21 Tage aufgebaut sind, in Bierkneipen mit weniger als 75 qm und Gaststätten mit Nebenräumen wieder erlaubt werden.

Ist das nur politisches Geplänkel? Geht es der Regierung tatsächlich um den Schutz der Nichtraucher? Wie sehen das die Leserinnen und Leser von Coburg-Life? Gab’s in Coburg Probleme?

2 Kommentare

  1. avatar

    Hoch interessant, was der Regierungspartner FDP heute von sich “lässt”. Man sei für eine Liberalisierung des Rauchverbots (na, klasse). Wenn aber der bevorstehende Volksentscheid sich gegen Rauchen wenden sollte, dann würde man das im Interesse der Bürger wieder abändern. (Komisch: So ein Fähnchen-wechsel-dich-Spiel haben die doch noch nie gemacht?)
    Hätte man im Interesse der Bürger nicht gleich “vernünftig” entscheiden können? Warum muss erst wieder viel Geld ausgegeben werden um herauszufinden was der Bürger will?
    Ich persönlich werde mein Geld nicht in Raucherkneipen oder -lokale tragen. Da lass ich mal lieber den Marlboro-Mann und das HB-Männchen hingehen.

  2. avatar

    Für mich ist das momentan nur ein Geschiele nach Wählerstimmen. “Keinen Mumm in er Hose”, das trifft es genau. Auch wenn der Volksmund das wohl nicht so nett ausgedrückt hätte. Ein Beispiel: Baderstuben. Sind aber im Gutscheinblock und wollen so mehr Leute zum Essen im Haus haben. Gleichzeitig wird durch den Raucherclub aber der Genuss geschmälert. Schade, als Gelegenheitsraucher fand ich es angenehm, in der letzten Zeit immer öfter in den Genuss eines rauchfreien Essens gekommen zu sein.