Blitzlicht: Vor 25 Jahren
Verehrte Damen und Herren,
Wenn wir am 24.August dieses Jahres mit Stolz das 150jährige Jubiläum unserer Brauerei feiern können, so wollen wir jedoch nicht vergessen, all denen zu danken, die diese Feier mit verdient und ermöglicht haben.
So begrüßte Hans Schöpf, Geschäftsführer der Brauerei St.Scheidmantel KG, Coburg seine Mitarbeiter, Kunden und Freunde am 150jährigem Jubiläum der Brauerei auf dem Brauereihof in Cortendorf im August 1984.
Die Ära der Brauerei begann am 19.August 1849, als der aus Dietersdorf stammende Gastwirt und Metzgermeister Joh. Heinrich Scheidmantel das ehemalige Floßwirtshaus, den Hausbraubetrieb und ausgedehnte Liegenschaften des Johann Höhn abkaufte. 1880 übernahm sein Sohn Stephan Scheidmantel den kleinen Betrieb und baute als Kaufmann den elterlichen Betrieb zu einem industriellen Brauereibetrieb aus. Gegen 1890 enstand der Neubau des Brauereibetriebs Scheidmantel, wie wir ihn heute noch kennen: das dreistöckige Brauereigebäude mit Mälzerei und Kühlschiff, Eishaus und -keller und Fässerablage.
Nach dem ersten Weltkrieg übernahm Heinrich Scheidmantel die Brauerei. Unter ihm wird erstmals das “Scheidmantel-Pilsner” gebraut. 1946 verstarb Heinrich und seine Frau Marie übernahm in einer wirtschaftlich schwierigen Lage (das Absatzgebiet Thüringen gibt es nicht mehr) die Brauerei. 1948 heiratete Max Dietzel die Tochter Nelly Scheidmantel und leitete gemeinsam mit Marie Scheidmantel (gestorben 1968) die Geschicke des Unternehmens. Max Dietzel baute das Unternehmen in den 50ziger Jahren wieder auf. Unter seiner Leitung wurde u.a. ein neuer Flaschenkeller errichtet und das Sudhaus,so wie man es heute kennt, neu gebaut. 1980 verstarb Max Dietzel. Die Geschäfte führte bereits zuvor bis 1992 Hans Schöpf, Gabriele und Holger Prase übernahmen im Anschluß, bis die Brauerei 2002 an die Kulmbacher Brauerei veräußert wurde. Die Marke “Scheidmantel” wird unter dem Label “Coburger Brauerei” weitergeführt.
Leider können wir uns nicht mehr an einem 175jährigem Jubiläum erfreuen, eine eigenständige Coburger Brauerei (Coburg Stadt) gibt es nicht mehr.
Guten Rutsch!

Auf der Suche nach den Coburger Klößen (von links nach rechts),: Nathalie Koslowski Ludowika und Martina Martin haben bereits einen Minikloß entdeckt!
Am Wochenende ist “Klüaß”-Markt, also 4. Coburger Klößmarkt. Da dreht sich wieder alles um die Rutscher mit oder ohne Bröckla. Und für die Kinder gibt es neben Kloß mit Soß’ auch noch ein Such- und Gewinnspiel.
“Passend zum Klößmarkt bieten wir für Kinder und Jugendliche eine Begleitaktion an, die den jungen Besuchern der Innenstadt ein wenig Abwechslung bietet, vor, während und nach dem Markfest”, so Citymanagerin Annette Kolb.
In 13 Geschäften sind gelbe Miniaturklöße im Schaufenster angebracht. Acht müssen auf den Teilnahmebogen abschraffiert werden. Das Gewinnspiel läuft bis zum 06.September, die Spielbögen gibt es im Touristikbüro in der Herrngasse, im Bürgerbüro im Rathaus und bei den teilnehmenden Geschäften.
Was bevorzugen eigentlich die Leserinnen und Leser von Coburg-Life? Schmeckt der Coburger Kloß (auch Zugereisten)? Mit oder ohne Bröckla?
Der Wahlkampf hat begonnen

Der Wahlkampf hat begonnen / Foto: © S.Peter
Passend zum 1.Coburger Erzählfestival hat die Wahlkampfphase der Politker für die Bundestagswahl 2009 begonnen. Nicht nur Plakate, wie hier auf der Bertelsdorfer Höhe, nein, am Samstag war auch die lokale Politprominenz direkt in der Coburger Fußgängerzone auf Stimmenfang, SPD direkt neben dem CSU-Stand (oder anders herum – je nach sichtweise), FDP und die Grünen waren so früh scheinbar noch nicht auf. Die Piratenpartei war auch nicht da ….
Wahlkampf – das heißt nicht nur G’schichtle erzählen, nein, auch jede freie Ecke wird wieder mit den verschiedensten Konterfeis “verschönert” und an jeden freien Beleuchtungsmast werden wieder Preßspan-Tafeln befestigt, damit auch ja von jedem Winkel aus das Grinsen der Politker wahrgenommen werden kann.
Aber mal Ironie beiseite – eines sollte jeder beachten: das Wahlrecht ist nicht nur ein Recht, es ist auch eine Pflicht. Und das Erzählfestival hat natürlich in keinster Weise etwas mit dem Wahlkampf zu tun – das soll einfach Spaß machen!
Dosenspargel
Puhhh, was für ein heißer Sommertag. Da tut Abkühlung Not. Raus aus der Arbeit und rein ins kühle Nass, So war es zumindest gedacht – im Coburger Freibad. Aber vor dem Spaß geht’s erstmal auf die Parkplatzsuche. Badparkplatz – restlos voll. Auch auf in den umliegenden Straßen – nichts zu bekommen, die zugeparkten Radwege und Bürgersteige werden mit Tickets bedacht.
Gut, Parkplatz gefunden, zum Bad gelaufen. Hier erwartet uns die nächste Schlange – die an der Kassa. Dann endlich – seit langem bin ich wieder im Freibad – und auf dem ersten Blick – naja – viel hat sich in den zwanzig Jahren ja nicht verändert ….
Also, Liegeplatz suchen – und dann schnell ins Becken. Der Wellenbetrieb fängt gleich an – klasse! Aber huch, was ist jetzt – Hintern an Hintern steht man im Becken – das hab ich mir irgendwie anders vorgestellt. Mir war schon klar, dass in den Sommerferien und bei dem Wetter viel los ist, dass ich aber als Dosenspargel ende, das hatte ich so nicht einkalkuliert. Wenn’s schö macht ….
Das nächste Mal muss dann halt doch ein Badesee herhalten (solange er noch nicht umgekippt ist), auch gleich wenn hier sicherlich auch viel los sein wird. Oder aber das Plantschbecken im Garten ….
Flatterhaft

Flatterhaft / Foto: © S.Peter
Auch wenn das Wetter momentan andere Ausflugsziele vorschlägt, beispielsweise das Freibad oder einen Bade- und Bootsee (wie bei Blog-Kollege Vesteblick >>> hier), so mag es auch den einen oder anderen Tag geben, an dem man ein Ausflugsziel braucht, das wetterunabhängig ist. Vor einiger Zeit haben wir uns das Schmetterlings- oder Dschungelparadies in Neuenmarkt bei Kulmbach angesehen. Die verschiedensten exotischen Schmetterlinge, Sittiche und Echsen kann man hier hautnah beobachten. Bei ca. konstanten 32 Grad (ok, das kann ich momentan auch so haben) kann das faszinierende Rezept der Natur – der Schmetterling – beobachtet und angelockt werden, farbenprächtig und eindrucksvoll. Auch Raupen und Kokons sind hier zu finden. Das Personal gibt gerne Auskunft über die verschiedenen Species.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mir den ganzen Park etwas größer vorgestellt habe. Man sollte also am besten den Ausflug ins Schmetterlingsparadies mit einem anderen Besuch in der Nähe verbinden, beispielsweise mit dem Besuch des deutschen Dampflockmuseums in Neuenmarkt, für das es mit den Karten vom Schmetterlingspark auch eine Ermäßigung gibt, oder etwa die Plassenburg in Kulmbach.
