Heute ist Wahltag
Den Medien steht für die Berichterstattung am Wahlabend ein eigenes Telefax-Gerät im Rathaussaal zur Verfügung. Sie erhalten von uns auf Wunsch jeweils sofort nach Eingang einen Ausdruck der vorläufigen Endergebnisse aus allen einzelnen Wahllokalen. Diese Ergebnisse finden Sie auch zeitgleich auf unserer Homepage unter www.stadt.coburg.de. Als Ansprechpartner steht Ihnen Stefan Hinterleitner unter Telefon (09561)89-1014 am Wahlabend ab 18 Uhr zur Verfügung.
Nachdem die verschiedenen Parteien die letzten Wochen und gerade die letzten Tage die Werbetrommel noch einmal ordentlich gerührt haben (“Werbtrommel rühren” ist auch ein sehr merkwürdiger Ausdruck!), kommt es heute zum Tag der Abrechnung. Wer künftig Deutschland regiert, wird nicht mehr über bunte Plakate, sondern an der Wahlurne entschieden. Deswegen nochmal mein Aufruf: geht wählen!
Wer top-aktuell über den Wahlausgang der Bundestagswahlen im Wahlkreis Coburg informiert sein will, sollte heute ins Rathaus kommen. Ab 18 Uhr werden dort im Historischen Rathaussaal umgehend alle Einzelergebnisse der Wahlbezirke bekannt gegeben. Online können die Ergebnisse >>> hier ab 18 Uhr eingesehen werden.
mehrCoburg macht blau

Coburg macht Blau, und das sehr charmant, Foto: © S.Peter
Der blaue Wahl ist zum 6.Mal wieder da! Das heißt, es steigt das verkaufsoffene Wochenende unter dem Motto: Coburg macht blau. Diesmal findet das Spektakel in der Coburger Innenstadt am Wahlwochenende statt und wie es aussieht, spielt auch das Wetter entsprechend mit. Am Samstag waren bereits um 10 Uhr die Ampeln des Parkhauses an der Mauer auf Rot und die Schlange der Parkplatzsuchenden entsprechend groß.
Die Innenstadt war sehr gut gefüllt, neben den verschiedenen Bühnen, auf denen von Beatles bis Dixieland alles zum Besten gegeben wurde, verengten die Wahlstände der verschiedenen Parteien die Wege (“Nein, ich will keinen Ballon!”).
So geht es denn am heutigen Sonntag erstmal zur Wahl. Anschließend steht von 13 bis 18 Uhr der Coburger Einzelhandel für ein ausgiebiges Bummeln zur Verfügung.
mehrDie Brauerei Sturm
Die Ketschengasse sah in ihrer langen Geschichte viele Geschäfte, die hoffnungsvoll gegründet und später wieder aufgegeben wurden. Das gleiche galt für die dort ansässigen Gastwirtschaften. Allein in der oberen Ketschengasse, von Markt bis zum Albertsplatz, gab es einst acht Speise- oder Bierwirtschaften. Die Bierlokale waren allerdings nicht über das ganze Jahr geöffnet, sondern sie konnten nur dann besucht werden, wenn Bier im Haus zum Verkauf vorhanden war. Gebraut wurde der Gerstensaft von den Hausbesitzern, wenn sie eine Brau- und Schankgerechtigkeit aufweisen konnten.

Die Sturm´sche Bierwirtschaft in der Ketschengasse 15, mit dem Sturmsbrunnen im Vordergrund (Zeichnung: Emil Maurer)
Die frühere Coburger Brauerei Sturm ist aus einer solchen Bierstube in der Ketschengasse entstanden. Der Firmengründer Anton Sturm, wurde im Jahre 1809 in Coburg im Hause Obere Salvatorgasse Nr. 4 geboren und heiratete 1833 Johanna Christiane Friederike Obenauf, deren Vater ein angesehener Bürger und Seilermeister in der Ketschengasse (Haus Nr. 15) war. Dieses Gebäude besaß damals eine solche Brau- und Schankgerechtigkeit. Um das Brauen und den Betrieb der Schenke kümmerte sich nach seiner Heirat ausschließlich der junge Ehemann Anton Sturm, welcher hauptberuflich das Handwerk eines Webers ausübte. Damals wurde in einem der städtischen Brauhäuser die Würze für das Bier gebraut, die dann in Holzbutten in die Keller der einzelnen Bierlokale getragen wurde. Dort setzten die Hausbrauer Hefe der Bierwürze zu, was zu einer Vergärung führte. Nach vollendeter Reife entstand daraus ein schmackhaftes Bier. Ein solches braute auch Anton Sturm. Die Einheimischen konnten es in seiner Bierwirtschaft in der Ketschengasse und ab 1840 auch im Sommer, im sogenannten „Sturmsgarten“ zwischen der heutigen Alexandrinenstraße und der Hohen Straße trinken. Der Garten besaß auch einige Keller, wo Sturm sein Bier gut lagern konnte. Nachdem auch viele Wirte Interesse am Sturmsbier zeigten, wurde im Jahre 1873 nach viele Schwierigkeiten die heute noch bestehende Brauerei-Anlage an der Callenberger Straße gebaut. Sturms Plan, die Brauerei am Glockenberg, anstelle seines Kellerbiergartens zu errichten, scheiterte an den Einsprüchen der Nachbarn und der herzoglichen Regierung. Wenige Monate nach der erfolgreichen Aufnahme der Bierproduktion im neuen Gebäude am Bärenhölzchen, starb Anton Sturm am 3. Januar 1874 im Alter von 64 Jahren an Herzversagen.
Seine drei Söhne Georg, Samuel und Gotthold übernahmen fortan die Geschäftsführung und den Betrieb von Gaststätte und Gartenlokal. 1891 wurde die Kellergartenwirtschaft verkauft, um aus dem Erlös für die Brauerei neueste Technik anschaffen zu können. Die Lokalität in Ketschengasse bestand bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts fort und wurde von den beiden unverheirateten Töchtern Anton Sturms, Emma und Wilhelmine, weitergeführt. Der Volksmund gab der beliebten Gastwirtschaft fortan an den Spitznamen „Sturms Tanten“. Die Brauerei indes entwickelte sich erfolgreich weiter. Um 1910 konnte bereits eine jährliche Bierproduktion von 25.000 Hektolitern erreicht werden. Die Absatzgebiete lagen vor allem im Thüringer Raum. 1908 übernahm Anton Sturm jun. die Brauerei. Als er zu Anfang des Ersten Weltkrieges an der Westfront fiel, ging die Brauerei an eine Erbengemeinschaft. Geschäftsführer wurde sodann der Kommerzienrat Julius Schiller, der seit 1897 in der Brauerei arbeitete und mit einer geborenen Sturm verehelicht war. 1923 wandelte er das Unternehmen von einer als OHG geführten Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft als AG um. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gelang es Schiller, das Unternehmen erfolgreich durch die schwierige wirtschaftliche Situation der 1920er Jahre zu führen. Der Krieg und die nachfolgende Teilung Deutschlands brachten der Brauerei wirtschaftliche Nachteile. So verlor man durch die Grenzziehung ca. 75 % seiner Kunden. Doch gelang es dem neuen Brauereichef Walter Steinhäuser, der zuvor als Buchhalter in dem Betrieb gearbeitet hatte, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Notwendige Investitionen wurden durch die Aufstockung von Kapital finanziert und als Folge daraus mit dem Coburger Kaufmann Carl Puff einen neuen Großaktionär in die Aktiengesellschaft aufzunehmen. 1975 trat mit Friedrich Puff der letzte Brauerei-Vorstand sein Amt an. Unter seiner Führung entwickelte sich die Brauerei zu einem mittelständischen Unternehmen mit rund 50 Mitarbeiten und einem jährlich Bierausstoß von 45.000 Hektolitern.
Das Ende der Selbstständigkeit erfolgte 2001 mit dem Tode Friedrich Puffs, welcher im August 2001 im Alter von 58 Jahren seinen Tod in einem Gärbottich fand. Bereits am 1. November 2001 wurde die Firma an die Kulmbacher Brauerei verkauft. Der Name Sturm ist allerdings noch heute allgegenwärtig in Coburg. Sei es der Sturmsbrunnen in der Ketschengasse oder die Sturmstreppe am Glockenberg – beides erinnert an dieses große Coburger Unternehmen.
Text: Christian Boseckert
Bildnachweise:
Bild 2: Die Sturm´sche Bierwirtschaft in der Ketschengasse 15, mit dem Sturmsbrunnen im Vordergrund (Zeichnung: Emil Maurer)
Bild 3: Die Brauereigebäude in der Callenberger Straße (Quelle: ehemaliges Firmenarchiv Sturmsbrauerei)
Bild 1 und 4: Werbung der Brauerei Sturm (Sammlung Christian Boseckert)
Lieber Freund…
Was soll ich zu folgender Mail eigentlich noch sagen? Was bei Herrn DSL noch mit einer Naturkatastrophe begründet wird, geht hier ohne Tsunami. Aber warum soll ich nur 14,3 Mio bekommen und Herr DSL 30 Mio? Da spiel ich doch lieber Lotto, da ist die Wahrscheinlichkeit höher, etwas zu bekommen. Also Vorsicht vor Spammern, Abzockern und Betrügern, das Internet ist voll davon.
Von: Mr Kebele Majavu <kebelemajavumajavu@yahoo.com>
Betreff: Lieber Freund
Datum: 22. September 2009 19:18:46 MESZ
An: undisclosed-recipients:;
Antwort an: kebelemajavu@aim.com
Return-Path: <kebelemajavumajavu@yahoo.com>
Received: from correo.unicolmayor.edu.co (localhost.localdomain [127.0.0.1]) by correo.unicolmayor.edu.co (Postfix) with ESMTP id C58AA57D8B; Tue, 22 Sep 2009 12:18:45 -0500 (COT)
Received: from 87.210.90.216 (SquirrelMail authenticated user jvargasb) by correo.unicolmayor.edu.co with HTTP; Tue, 22 Sep 2009 12:18:46 -0500 (COT)
Message-Id: <e7f7d024073658a1d2549cb170224ed6.squirrel@correo.unicolmayor.edu.co>
User-Agent: SquirrelMail/1.4.15
Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;charset=iso-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-Priority: 3 (Normal)
Importance: Normal
mehrLieber Freund
Ich vermute das diese E-Mail eine ?berraschung f?r Sie sein wird, aber es
ist wahr.Ich bin bei einer routinen ?berpr?fung in meiner Bank (Chartered Bank von
S?d Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gesto?en, was nicht in anspruch
genommen worden ist, wo derzeit $14.300,00(vierzehnmillionendreihundert US
Dollar) gutgeschrieben sind.
Dieses Konto geh?rte Herrn Christian Eich, der ein Kunde in unsere Bank
war,der leider verstorben ist.
Damit es mir m?glich ist dieses Geld $14.300,000 inanspruch
zunehmen,ben?tige ich die zusammenarbeit eines Ausl?ndischen Partner wie
Sie, der mir die erforderliche Hilfe geben kann f?r diese Inanspruchnahme.Bitte Lesen:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stmIhr Anteil w?re 30% von der totalen Gange, w?hrend die restlichen 70% ist
f?r mich und meine Kollegen. Wenn Sie interessiert sind, k?nnen Sie mir
bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen
kann.Bitte, Sie m?ssen diese Transaktion sehr vertra?lich behandeln weil die
Transaktion einer DEAL ist.
Falls Sie mein Angebot akzeptieren und mit mir zusammenarbeiten, w?rde mich
das sehr freuen. Sobald ich Ihre Antwort (Adresse,email adresse und
Telefonnummer) erhalten habe, werde ich Sie mit den Details vertraut machen
und unser Treffen in Europa arrangieren.Mein email adresse kebelemajavu@aim.com
Mit freundlichen Gr??en
Kebele Majavu
Nachtbazar

Coburger Nachtbazar, Foto: © S.Peter
Suchen, Wühlen, Feilschen – das war die Flohmarktsaison 2009, die mit dem gestrigen Nachtflohmarkt in der Coburger Innenstadt seinen Jahresabschluss fand. Ab 18 Uhr stand wieder ein Angebot “par excellence” bereit, jeder war aufgefordert, die vielen Kisten, Kartons und Tapeziertische zu durchforsten und Brauchbares von Unbrauchbrauchbarem zu trennen und das erhoffte Schnäppchen dann durch geschickte Bazarfeilschtechnik herauszuhandeln.
Wiedermal spielte das Wetter mit und bescherte nicht nur einen trockenen, sondern auch einen spätsommerlichen Abend, der auch zum Sitzen in den Straßencafes zu später Stunde einlud und die Innenstadt komplett füllte.
Und hier noch ein paar Impressionen…
Alle Fotos © S.Peter
Und wie immer gilt: Sollte sich jemand trotz Gesichtsverfremdung in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlen, bitte kurz Info über den Kontakt, das Foto wird dann entsprechend bearbeitet bzw. entfernt.


