Der Mehrwertsteuer-Traum

Der Mehrwertsteuer-Traum, Foto: © S.Peter
Der Wahlkampf zur Bundestagswahl ist in vollem Gange und die verschiedenen Wahlkampfthemen werden in den Medien breitgetreten. Das Thema Mehrwertsteuer-Erhöhung wird interessanterweise nicht angefasst, wird wohl eine Erhöhung nicht auf 20%, sondern eher Richtung 22% zielen, Wirtschaftsexperten fordern sogar eine Mehrwertsteuer von 25%, um den Schuldenabbau zu finanzieren (allerdings mit gleichzeitiger Entlastung – wie soll das denn gehen?).
Im übrigen würden sich 25% auch leichter rechnen lassen
Da wäre doch die derzeitige Diskussion in der Schweiz um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 8% eher ein Mehrwertsteuer-Traum für uns Deutsche als ein Trauma. Da sieht man mal wieder, was ein Buchstabe so alles ausmachen kann.

Oh ja ein Traum, aber mal ehrlich. Ich bin gegen diese Wahlplakte schon abgestumpft. Egal was da steht, im Inneren weis man, keiner hält sich an das was da mal stand. Tja, oft wissen die nicht mal mehr was sie versprochen haben.
Also ist die Frage was tun? Glaube und wieder reinfallen, oder zuschauen wie langsam aber sicher Miniparteien immer größer werden.
Sich selbst aufstellen? Hmmmm, da hat doch in Folge 100 mal einer was von Podcastminister gesagt…*g*
Also ich weis nicht?!?! Derzeit erscheint es völlig sinngleich, ob man das Kreuz hier oder da macht. Veräppelt wird man doch überall. Da las ich mich doch lieber diesen Apfelrechnern ver-Applen….
Danke für die teilweise, wirre Aufmerksamkeit Meiky
@Meiky
Öhmmm, ja.
Ich muss dir Recht geben, bei den Politikern scheint die Regel zu gelten: wie der eine heißt sieht der andere aus. Trotzdem möchte ich nochmal an das Wahlrecht erinnern, welches auch eine Wahlpflicht darstellt. Nichtwählen ist für mich keine Alternative.
Nix für ungut ….
Ich meinte nicht das Nichtwählen – ich meinte das, das die großen Parteien an Ihrem Untergang schon heute arbeiten, indem sie die Wähler zu absonderlichen Parteien verkraulen. Die dann wiederum nicht gern gesehen sind.
Tja und dafür haben die dann meist auch noch studiert, also die Politiker, wieder ein beweis, das man dabei auch aufpassen sollte und nicht nur anwesend.