Masken – Mythen – Menschenbilder

Masken, Mythen, Menschenbilder

Masken, Mythen, Menschenbilder

Am 12.September findet die 5. Coburger Museumsnacht an 19 Schauplätzen statt.

Kriegsmasken, Jagdmasken, Schandmasken, Totenmasken, Masken an Wänden und Möbeln, Maskenmusiker, Maskentheater, Maskenbildner – in der Nacht vom 12. auf den 13. September von 18 bis 1 Uhr werden den Besuchern Coburgs mehr Masken und verblüffende Installationen begegnen. Denn: Zwar ist der Name „Nacht der Kontraste“ geblieben, aber der Anspruch und die Erwartungen an „Coburgs schönste Nacht“ (so Kulturreferent und Bürgermeister Norbert Tessmer) sind gestiegen: Erstmals 10.000 Besucher im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass die etwas andere Museumsnacht zu den Top-Kulturevents in der Region zählt.

Und das ist das Neue am 12. September: Die “Nacht der Kontraste” trägt erstmals ein „Generalthema“, das sich wie ein Roter Faden durch 19 Schauplätze zieht: Masken!

„Masken – Mythen – Menschenbilder”, so das vollständige Motto, soll den Besuchern erneut Neugier, Lust und Vergnügen bereiten, Kultur und Kulinarik in ungewohntem Lichte zu genießen“, sagt Martin Rohm. Er zeichnet mit der Coburger Agentur MARKANT auch für die fünfte Inszenierung der Veranstaltung verantwortlich.
Warum Masken? Dazu Rohm: Masken verhüllen und offenbaren – das Verbergen ist hier die Mitteilung. Die Facetten des Themas offenbaren sich bei den Kriegs- und Schandmasken auf der Veste ebenso wie bei den Toten- und Tanzmasken vieler Völker im Naturkundemuseum, aber auch im Theater oder in der Musik. Ein faszinierendes Thema, das an allen beteiligten Orten spannende Erfahrungen verspricht.

Dazu gehören die Großmasken des Maskentheaters „Wandlungskunst“ im Hofgarten, oder die maskierten Musiker des Saxophon-Quartetts „Saxpuppets“, oder die Masken-Performance des Schweizer Künstler Salvatore Mainardi in der Ehrenburg. Neue Schauplätze sind diesmal das Freilufttheater am Kunstverein – hier wird Pan lebendig, ferner das über 400 Jahre alte Casimirianum und der zur Kunstmeile verwandelte Rosengarten. Das Landestheater stellt sein Theaterfest ebenfalls unter das Motto „Masken“. Puppenmuseum, St. Moriz, St. Augustin, Grabungsmuseum und Staatsarchiv sind weitere Orte voller Masken-Erlebnisse.

Darüber hinaus wird es im Schloss Ehrenburg einen Überblick über die “Coburgs” geben. Norbert Niermann und Thomas Bauer werden in mehreren Schaukästen die nahe und entfernte (evtl. auch bucklige) Verwandtschaft des Coburger Herzoghauses darstellen.
Ein spannender Höhepunkt wird um Mitternacht die Open-Air-Aufführung von Carmina Burana auf der Veste unter der künstlerischen Leitung von Uwe Friedrich.
Geblieben ist der Eintrittspreis von 5 EUR im Vorverkauf (6 EUR an der Abendkasse). Im Preis enthalten ist die Benutzung der Museumsbusse, die von 18 bis 01.15 Uhr zwischen Theaterplatz, Naturkundemuseum, Veste oder Kunstverein verkehren.

Am letzten Samstag waren übrigens bereits kostümierte Fräuleins in der Fußgängerzone unterwegs, um für die Veranstaltung zu werben und bereits Bändchen zu verkaufen.

Coburg-Life hat sich bereits mit Bändchen eingedeckt und wird auf jeden Fall mittendrin statt nur dabei sein. Bilder gibt es bestimmt wieder, bis dahin habe ich ja noch die Bilder vom letzten Jahr online (>>> hier). Wie sieht es mit den Leserinnen und Lesern aus?