Der Brunnen des Jahres 2010
Das Coburger Citymanagement hat am gestrigen Dienstag die Gewinner der diesjährigen Brunnenstraße gekürt. Im Beisein von Oberbürgermeister Norbert Kastner, vielen aktiven Schülern und Lehren und den beiden Preis-Sponsoren – Sparkasse Coburg und VR Bank Coburg. wurden Geldpreise und Teilnehmerurkunden im Gymnasium Albertinum vergeben. Musikalisch umrahmt wurde die Preisübergabe von Schülern des Gymnasiums Albertium.
Die schönsten Brunnendekorationen wurden auch in 10. Jubiläumsjahr von einer Brunnenmarkt-Jury bewertet. In der Jury vertreten waren neben dem Stadtmarketing unter anderem Tina Raab und Sabine Thiere-Pilarcyk aus dem Vorstand von Zentrum Coburg, Gerold Gebhard, Geschäftsführer der IHK zu Coburg, Vertreter der beiden Regionalbanken, Mitglieder aus dem Coburger Stadtrat und weitere engagierte Einzelhändler. „Die Entscheidung viel wie immer äußerst schwer, denn alle Beteiligten haben mit viel Liebe zum Detail gewerkelt und eine Auszeichnung verdient“, so Citymanagerin Annette Kolb.
Platz Eins geht in diesem Jahr an das Gymnasium Albertinum, dessen Schüler den Brunnen am Albertinum gekonnt in Szene setzten: zu sehen war eine Osterhasen-Musikergruppe, angeführt von Falko, der sich mittig an den Drums austobte. Begleitet wurde er von einem Flötisten, einem Gitarristen und dem Hasenchor. Umrahmt war der Brunnen von viel Grün, bunten Eiern und wehenden Fahnen. Ein tolles Gesamtbild für das Musikalische Gymnasium, das den beteiligten Schüler 500€ einbrachte!
Auf dem zweiten Platz landete die Mauritius-Schule aus Ahorn, die den Gerberbrunnen am Stadtcafé in ein kunterbuntes Fußballstadion verwandelte. Mit einer grazilen Giraffe, einem wilden Stroh-Löwen, Fußballspielern in landestypischen Trikots und einer Stadionumrandung stimmten Sie mit viel Liebe zum Detail auf die Fußball-WM in Südafrika ein. Da der Gerberbrunnen leider von Vandalen schlimm verwüstet wurde, haben die Schüler den Gerberbrunnen nach zwei Tagen komplett abgeräumt und sich diesen zweiten Preis im Wert von 300 Euro umso mehr verdient!
International zeigte sich der Brunnen an der Morizkirche. Dieser wurde von der Schule am Hofgarten dekoriert und hat Platz drei abgeräumt. Schüler und Lehrer beschäftigten sich mit länderspezifischen Oster-Rieten und zeigten sehr ausdrucksvoll, wie man in vielen europäischen Ländern Ostern feiert und welche Brauchtümer dabei eine Rolle spielen. In Finnland ist zum Beispiel das Schlagen mit Zweigen Brauch, was man neben einem Ostereier-Weitwurf vor Ort ausprobieren konnte. Dazu gab es neben vielen bunten Ostereiern auf großen Bannern noch „Frohe Ostern“ in vielen Sprachen zu lesen! Für diesen hohen Lernfaktor wurden die fleißigen Bastler mit 200 Euro belohnt!
Der Sonderpreis des Stadtmarketings ging an das Kinder- und Jugendzentrum Wüstenahorn, das sich in diesem Jahr das erste Mal beteiligte. Der Brunnen in der Ehrenburg war von vielen kleinen, großen und vor allem sportiven Osterhasen eingenommen. Egal ob mit dem Skateboard, dem Bobby-Car, dem Tretroller oder Dreirad, die Osterhasen zeigten sich äußerst sportlich. Die Sprüche auf den bunten Tafeln riefen den Frühling aus und spätestens das hat auch das Stadtmarketing überzeugt!
Die Plätze vier bis fünfzehn bekamen neben einer Teilnehmerurkunde eine kleine Spende in die Klassenkasse, „denn bei uns gibt es in diesem Jahr nur Gewinner“, so Oberbürgermeister Norbert Kastner.
Eines stand fest: Die Brunnenstraße 2011 soll es in jedem Fall wieder geben, allem Vandalismus zum Trotz! Und alle Brunnen gibt es noch einmal >>>hier.


[quote]Da der Gerberbrunnen leider von Vandalen schlimm verwüstet wurde, haben die Schüler den Gerberbrunnen nach zwei Tagen komplett abgeräumt und sich diesen zweiten Preis im Wert von 300 Euro umso mehr verdient![/quote]
Wo soll da der Zusammenhang sein? Wieso hat man den Preis mehr verdient, weil der Brunnden verwüstet und dann abgeräumt wurde?
Könnte das vielleicht eine Taktik fürs nächste Jahr für die anderen Gruppen sein?
@Dolormin
Du hast natürlich Recht! Das ist unglücklich ausgedrückt bzw. der Bezug ist falsch.
Ich hoffe auch nicht, dass hier die Verwüstung und die anschließende Abräumaktion Einfluss auf die Preisvergabe hatte.