Blogrückblick 2010
Auch dieses Jahr verzichte ich wieder ebenso großzügig auf den Rückblick auf das Bloggerjahr 2010 wie auf gute Vorsätze für 2011. Sich etwas vornehmen kann man jederzeit, da bedarf es nicht einem Jahreswechsel. Viel wichtiger finde ich es, etwas zur Ruhe zu kommen (so man es denn Job-mäßig, Familien-mäßig etc. kann), um neue Kraft zu tanken.
In diesem Sinne will ich keine großen Reden schwingen und allen Leserinnen und Lesern viel Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr 2011 zu wünschen und für die Treue in 2010 zu danken! Rutscht gut rüber…
Ohne Gewähr?
Eigentlich wollte ich nicht mehr über den Schnee und dessen Auswirkungen auf das öffentliche Leben berichten. Was ich gestern allerdings an einem Gebäudeeingang sah, stimmt mich nachdenklich: nämlich obiges Hinweisschild.
Was soll uns dieses Schild sagen? Ist es im Gebäude so kalt, dass sich Eiszapfen innen an der Decke gebildet haben und auf die werte Kundschaft fallen könnte? Ist die Heizung ausgefallen ist? Will man keine Kundschaft? (*Vorsicht*Ironie*)
Grundsätzlich ist es ja vorbildlich, vor abgehenden Dachlawinen oder herabfallenden Eiszapfen zu warnen. Aber mal ehrlich – wenn es darum geht, dass Eiszapfen vom Dach fallen können, so sollte doch der Gehweg bzw. der Gefahrenbereich gesperrt werden. Sobald ich das Schild lesen kann, bin ich bereits im Gefahrenbereich, herzlichen Dank! Und was machen Kinder, die noch nicht lesen können? Vom rechtlichen Standpunkt will ich mal gar nicht reden…
Haben die Leserinnen und Leser auch kuriose Erfahrungen zum Thema Schnee-Chaos gemacht? Wir würden uns über einen Kommentar freuen…
Platz da!
Weihnachten ist vorbei, der Weihnachtsmarkt beendet, da muss wieder Platz auf dem Platz gemacht werden! Also, weg mit den Buden, dem Schnee und der Pyramide. Mit schwerem Gerät wird nicht nur Pyramide sondern auch dem Schnee zu Leibe gerückt, um dem Marktplatz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zu übergeben: dem Wochenmarkt. Nun wird auch Prinz Albert nicht mehr von einem anderen Bauwerk auf dem Platz überragt.
Apropos Weihnachtsmarkt – wie fanden denn die Leserinnen und Leser dieses Jahr den Coburger Weihnachtsmarkt? Zuviel Freßbuden? Gerade richtig? Gemütlich? Kitschig?
Das Coburger Blogsterben?
Zuerst machte der Festungsberg.de – Blog seine Pforten dicht. Dann verschwand das Zimmermädchen, Meine Stadtgeschichte und auch auf dem wohl bekanntesten Coburger Blog Vesteblick.de ist schon seit längerer Zeit kein Update mehr gepostet worden.
Handelt es sich hierbei um ein allgemeines Blogsterben oder ist dieses Phänomen lokal auf Coburg begrenzt? Inzwischen habe ich festgestellt, dass seit heute die Website vom Zimmermaedchen.tv wieder online ist und aktuelle Beiträge enthält. ![]()
Es gibt natürlich trotzdem noch Coburger Weblogs, wie beispielsweise den Herrn DSL (>>>klick) oder den Ostfriesen in Franken (>>>klick), die die Coburger Blog-Fahne hochhalten, ganz tot ist die Bloggerszene also nicht. Ausserdem haben wir im Coburger Umland auch einen sehr bekannten Podcaster, den Meiky aus Neustadt (>>>klick).
(Und sicherlich noch viele mehr, bitte schreibt einfach einen Kommentar, falls ich Euch vergessen habe!)
Was fehlt denn den Coburger Bloggern bzw. was würde sie noch mehr motivieren?
Auf der anderen Seite, was fehlt den Coburger Blog-Konsumenten?
Winterzeit
Der Winter, eigentlich der Schnee, hat auch Coburg fest im Griff. Die städtischen Entsorgungsbetriebe CEB sind voll im Einsatz, um den Schneebergen Herr zu werden (>>>klick), doch wohin damit? Die CEB bringt inzwischen den Schnee an einen geheimen (!) Ort. Alle Straßen und Gehwege sind von Schneebergen gesäumt, ein Straßenrandparken schon lange nicht mehr möglich.
Heute gab auch ein schwedisches Einrichtungshaus in Erfurt bekannt, dass es aus Sicherheitsgründen wegen der Schneemassen auf dem Dach am heutigen Nachmittag schließt (>>>klick).
Soviel Ärger der Schnee auch machen mag, es ist eben Winter und am meisten freuen sich die Kinder über die weiße Pracht. Ski und Rodel – sehr gut!
Wie ist so die Stimmungslage der geschätzten Leserschaft?






