Test: Weet for Mac beta

Übersichtlich und Aufgeräumt: die UI von Weet gefällt

Nachdem Weet bereits auf meinem iPhone mein bevorzugter Twitter-Client ist (>>> klick), war die Spannung groß, als gestern die Mail mit dem Link auf die Beta von Weet auf dem Mac eintrudelte. Also, gestern Abend gleich mal installiert und nach der Installation mal geschmeidig sofort das Update auf die aktuelle Version 0.8.9 geladen (knappe 2 MB). Sehr positiv (aus meiner Sicht): es handelt sich nicht um eine Air-Anwendung sondern um eine native Mac-App.

Eines vorweg: es handelt sich um eine Beta Version und das merkt man an der einen oder anderen Stelle Weet auch an. Ist auch nicht so schlimm, dafür ist es ja eine Beta-Version. Grundsätzlich muss aber gesagt werden, dass die Stabilität der Anwendung nichts zu wünschen übrig lässt. Die Oberfläche ist übersichtlich und aufgeräumt, Home, Mentions, DMs, Lists und Suche sind über Tabs und Tastatur-Shortcuts erreichbar, die Eingabe für den Tweet ist unten angeordnet. Neben den eigenen Suchbegriffen sind auch “Trends” in der Suche verfügbar. Alles erinnert sehr an die iPhone-Version.
Neben einer Multi-Account-Unterstützung kann der URL-Shortening Service, der Bilderdienst sowie der Dienst für die “Read Later” Funktion in den Einstellungen justiert werden. Auch die für mich gewöhnungsbedürftige Voreinstellung der “Submit” Taste (Cmd+Enter) kann umgestellt werden (Enter).
Neben einem “Mute”-Feature können auch Tweets mit vorgegebenen Schlüsselwörtern geblockt werden.

Version 0.8.9

Die Aktualisierungsanzeige in den Tabs zickt ebenso wie die Aktualisierung selbst noch etwas rum. Bei den Standard-Tweets funktioniert die Benachrichtigung über neue Tweets überhaupt nicht, bei DMs wird der aus dem iPhone bekannt Punkt im Tab angezeigt. Hier zeigt sich auch gleich ein weiterer Fehler: Das Dock-Icon zeigt ebenfalls nicht die Anzahl der ungelesenen Tweets an. Lediglich beim Eintreffen von DMs wird das Icon mit der Information über 100 ungelesene Tweets versorgt.
Auch das Kennzeichnen von gelesenen Tweets fehlt wie die Möglichkeit, weitere Einstellungen oder Aktionen wie block, follow, unfollow, etc. auszuführen.
Auch die Zeitangabe der Tweets variiert: DMs sind grundsätzlich 1 Minute alt, Tweets und Mentions sind entweder 14969 Tage oder die richtige Zeit alt. Auch die Linkangabe in Tweets funktioniert nicht durchgängig.
Schade ist auch, dass man nicht sieht, an wen man eine DM geschickt hat.

Fazit: Viel Licht, aber auch Schatten. Aber bei allen Fehlern darf man nicht vergessen, dass es sich um eine Beta handelt. Die UI gefällt und die restlichen Features und Funktionen bekommen die Jungs und Mädels von Raptor Apps and Marfill bestimmt auch noch hin. Dann wird Weet sicherlich der Twitter Client meiner Wahl auch auf dem Mac.

UPDATE:
Weet gibt es übrigens >>>hier zum Download. Inzwischen ist die 0.8.9.4 online, einfach die Version hier installieren und dann “Check Update”….

2 Kommentare

  1. avatar
    Rüdiger

    mal schauen, wie sich das entwickelt, ein nativer Client mit allen Funktionen wäre mir auch am liebsten, 100% hat mich noch nix begeistert was da so existiert

  2. avatar

    dääng: braucht wohl 10.6 oder? Sollte echt mal von 10.5 weg kommen

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