Ein Gebetsturm in Coburg
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Ein Minarett in Wuppertal, By Frank Vincentz (Own work) [www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL or www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons
“Und da blärrd fei ahna imma von so an Duhrm!” So oder so ähnlich platt und desinformiert begann gestern ein Gespräch in einem Coburger Ladenlokal, welches wir zwangsläufig mit anhören mussten. Mit dem “Duhrm” ist das geplante Minarett der “Türkisch islamischen Gemeinde e.V.” in Coburg gemeint. In einem Artikel in der NP >>>klick<<< wird das Bauvorhaben und der Sachverhalt rund um das geplante Minarett in der Victoriastraße erläutert. Kein Muezzin würde vom Minarett herab zum Gebet rufen, lässt lhan Birinci, 2.Vorsitzender der Gemeinde, gegenüber der NP verlauten. Die bereits dort seit 20 Jahren bestehende Moschee soll neue Dachaufbauten bekommen und das ist neben einer Kuppel bei einer Moschee auch ein Minarett.
Nach Meinung unseres Bundespräsidenten gehört der Islam zu Deutschland (Ansprache vom 3.10.2010). Damit stellt auch ein Minarett kein Problem dar. Wie stehen die Coburger zu diesem Thema?
Bildnachweis: Wuppertal_Elberfeld_-_Gathe_06_ies.jpg, By Frank Vincentz (Own work) [GFDL (<span><a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">www.gnu.org/copyleft/fdl.html</a></span>) or CC-BY-SA-3.0 (<span><a href="http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</a></span>)], via Wikimedia Commons

Deutschland ist christlich, nicht muslimisch geprägt, die Mehrheit der Deutschen ist im Christentum zu Hause.
Was natürlich nicht bedeutet, dass wir prinzipiell gegen Belange des Islam sein müssen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass schlechte Informationen der Bürger, Ängste vor einem “Nein” zu solchen Bauvorhaben aus Angst, als Rechtsradikaler abgestempelt zu werden, und freie Auslegung der Bauvorschriften einen Reflex zum “Nein” erzeugen.
Die Moschee liegt etwas nach hinten versetzt, dürfte wirklich nicht besonders auffällig sein. Trotzdem muss nach den bestehenden Vorschriften der Bauverordnung geprüft werden, ob und wie der Neuaufbau gestaltet werden soll. Allein schon aus dem Grund, dass dieses Bauvorhaben im Nachhinein eindeutig zu genehmigen war.
Und wie es sich in anderen Städten scheinbar gezeigt hat, sollte auch in die Baubeschreibung ein Verbot der Installation von Beschallungsanlagen am Minarett mit aufgenommen werden. Aber, dafür haben wir in der Stadt Coburg ja kluge Köpfe, die werden wissen, was man macht.
Ach ja, manchmal, wenn der Wind ungünstig steht, nervt mich auch das Glockenläuten der Coburger Kirchen.
Sieht eher aus wie ein Obelsik. Oder als ob eine Rakete durch die Erde nach oben gebrochen ist….
vermute eh, dass es sich um eine getarnte Mittelstreckenrakete handelt, die eines Tages gezündet werden soll, wenn die Türken wieder vor Wien stehen. Dieses Mal soll es klappen mit der Weltherrschaft des Islams.
In Coburg wird kein Minarett gebraucht – Coburg ist eine christliche Stadt. Es geht um ein Prinzip! Die Moschee ist schon da, sie reicht für gläubige Moslimen völlig!
ist coburg weniger “christlich”, wenn es ein minarett gibt? und welcher christ kann schon entscheiden, ob eine moschee ohne minarett ausreichend ist? und wie hoch ist eigentlich dein tellerrand?
Ob Christ oder nicht Christ, man sollte immer über den Tellerrand schauen können.
Ich finde, ein Minarett ohne Muhezzin ist wie ein Polizeiauto ohne Tatütata im Einsatz. Wie sollen die armen Bürger hören, da kommt ein Schutzmannauto angedüst um Bürger zu warnen und wie sollen die armen Moslems wissen dass ihre Uhr ist stehen geblieben ist und sie verpassen gar das Abendgebet. Was sein muss muss sein ! Laut und deutlich !!! Dem Polizeiauto sein Tatütata und dem Minarett sein Endstufenverstärkter für ein Befehl zum Gebet.