Historischer Zustand des Ketschentores

Sieht so das Ensemble um das Ketschentor künftig aus? Foto: © S.Peter

Seit 1945 gibt es sie: die zweite Durchfahrt in die Ketschengasse direkt neben dem Ketschentor. Das damalige Haus Ketschengasse 56 wurde nach mehreren Kriegsschäden abgebrochen und das Gelände wurde freigelassen  (von den amerikanischen Besatzungsfahrzeugen als Zufahrt von Süden her genutzt). 1956 wird die Baulücke wieder geschlossen. Der Stadtrat beschließt eine zweite Spur durch das Ketschentor und im Rahmen der 900-Jahr-Feier wird die Durchfahrt dem Tor angepasst (schließlich verlief zu dieser Zeit die B4 direkt über den Markt!).

Nun soll im Zuge der Sanierung der Ketschenvorstadt der Original-Zustand des Tores als einspurige Zufahrt wieder hergestellt werden. Was meinen die Leserinnen und Leser dazu?

5 Kommentare

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    georg

    der neue Entwurf sieht besch….. aus!
    Warum muss man immer alles ändern? – nur um des Änderns willen?
    Der Blick in die Stadt sollte doch einladen und nicht “zugekäftelt” wirken.

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    georg

    das mit der Montage ist schon klar, aber in den Coburger Tageszeitungen waren ja auch schon Modellbilder und die waren auch nur ………(wie oben beschrieben)

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    Naja, wenn die ganze Ketschenvorstadt dann zur Fußgängerzone wird (inkl. ALbertsplatz), dann siedeln sich vielleicht auch wieder Geschäfte dort an.

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    Ich bin dafür, dass das komplett gesprengt wird. Inclusive der alten Stadtmauer. Wer brauch sowas heutzutage? Da kann man doch einen schönen Block wie den der Galeria Kaufhof drauf setzen. Oder sowas wie das Atrium in Bamberg. Hat doch schließlich mit der Markthalle auch geklappt.

    Jetzt mal ohne Ironie: wer kommt auf solche blöden Ideen? Ist doch egal, ob das aus den 50ern stammt oder historisch gewachsen ist. Es sieht einigermaßen stimmig aus und der kleine Laden ist doch sicher für irgend einen Mieter interessant. Aber, so ist Coburg. Erst mal agieren, dann weinen.

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