Aus für den Lokschuppen?

Der Weg zum Lokschuppen am Kalenderweg ist gesperrt - oder etwa nicht? Foto:S.Peter

Wie der geneigte Fußgänger feststellen wird, so ist der Fuß-und Radweg vorbei am ehemaligen Lokschuppen mehr oder weniger gesperrt. Warum? Nun, wie inFranken berichtet (>>> klick), hat die Bahn beim Eisenbahn-Bundesamt (ja, das gibt es wirklich >>> hier !)  den Abbruch des ehemaligen Lokschuppens und den übrigen Gebäuden beantragt. Allerdings steht das Bahnbetriebswerk Coburg inkl.  Lokschuppen, angrenzendem Verwaltungs- und Übernachtungsgebäude sowie der Drehscheibe unter Denkmalschutz und bei einem Abriss ist die Stadt Coburg um Erlaubnis zu fragen.

Der Lokschuppen früher, Sammlung Norbert Niermann

Das Bahnbetriebswerk am Kalenderweg (“Am Lokschuppen”) wurde 1921 kurz nach dem Einbau der Drehscheibe (geliefert durch die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg – MAN) in Betrieb genommen und diente bis 1987 als Unterkunft für Dampf- und Diesel- und Elektroloks.

Bleibt zu hoffen, dass hier nicht die gleichen Bausünden wie bei anderen denkmalgeschützten Gebäuden begangen werden. Auf der anderen Seite sind verwahrloste und verfallene Gebäude nicht nur kein schöner Anblick, sondern auch ein potentientielle Gefahrenquelle. Sollte man hier versuchen, im Rahmen des Denkmalschutzes wieder Leben in das Areal zu bekommen?

Was meinen die Leserinnen und Leser zum Areal Lokschuppen?

Quelle: Eisenbahn im Coburger Land, Steinachtalbahn-Staffelsteiner Eisenbahnfreunde e.V.

1 Kommentar

  1. avatar

    Meine ehrliche Meinung:

    Stellt da ein paar Bagger hin, ein paar Liter Diesel, einen Grill und einen Kühlschrank. Und dann lass da ein paar Männer sich austoben. Baudenkmalschutz ist ja schön und gut. Aber, der alte Lokschuppen sieht auf dem Niermann-Foto schon nicht mehr so gut aus, heute ist das weit desolater.

    Warum versuchen wir denn immer, alles krampfhaft zu erhalten? Das Geld sollte lieber in die “Aufhübschung” des Personenbahnhofes, vielleicht sogar ein kleine Klo, investiert werden. Die Zeit ist abgelaufen und gut ist es.

    Wenn das Ding unbedingt erhalten werden soll, dann schlage ich vor, das Anwesen zum Grundstückswert zu veräußern und den Erwerber zur Erhaltung zu verplichten. Wenn sich innerhalb von sechs Monaten kein Sponsor findet – dann weg damit.

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