Die Bühne bleibt leider leer

Abgesagt - kein Robin Gibb auf dem Schloßplatz

Am 29.08. wird die Bühne auf dem Schloßplatz leider so leer wie heute sein (falls sie dann überhaupt noch steht). Nach einer Not-OP musste Robin Gibb sein Konzert  am 29.08. auf dem Schlossplatz absagen. Der Künstler sei laut einer Pressemitteilung auf dem Weg der Besserung. Das Konzert von Udo Jürgens am Vortag findet wie geplant statt.

Nähere Informationen gibt es >>> hier.

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„Mit freundlichen Gruben,”

Heute, in meinem Postkasten:

Betreff: Ausgezeichnete kommerzielles Angebot fur intellektuelle Leute aus Deutschland und anderen Lander.

Hallo!

Leider, konnte ich nicht bei Ihnen ich melden, weil ich ihre E-Mail-Adresse nicht finden konnte. Ich habe eine gute Nachricht fur Sie. Wir haben einen geeigneten Job in Deutschland fur Sie qusgesucht.

Das ist ein Arbeit nach freier Zeitplan. Mindestlohn ist Euro 2.000.

Ingesamt 3 bis 4 Bewerder in Deutschland gesucht. Weisen sie bitte jemanden von Ihre Freunden an, die die ernstes Geschaft machen wollen oder suchen nach zusatzlichen Einkommen.

Das ist eine Arbeit in der Inmobilienzweig. Wir haben di Stelle analysiert and mochten Ihnen diese Stelle hinweisen, wenn Sie noch diese Arbeit brauchen. Der Arbeitgeber bietet ein sehr breites Richtungensbereich der Zusammenarbeit mit guten Perspektive fur Ihre Laufbahn. Wenn Sie wirklich sind eine smarte und kontaktfreudige Person, wie vorhin eingegeben wurde.

Kauf / Verkauf von Luxusimmobilien und -gutern, Kauf / Verkauf von Immobilien in allen Erholungsorten der europaischer Lander, Handel mit beliebigen Gebrauchtwaren, Miete / Verkauf / Kauf von Gewerbeflachen in entwickelten Landern Europas, Ausgestaltung aller Grundstucks- und Vermogensgeschafte, Investitionen in Geschaftsprojekte. Das sind die Richtungen, in denen Sie sich betatigen, Kunden und gunstige Angebote suchen konnen.

Wir haben ebenfalls dieses Unternehmen gepruft. Diese Firma hat gekannte Ruf in ganz Europa.

Ihre Antwort wird erwartet. Wenn Sie interessiert sind. Schreiben Sie an die Adresse xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mitarbeiter der Kompanie “Europe Real Estate” kontaktieren Sie per E-mail und erzahlen uber die Details der Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Gruben,

Hallo, lieber Spammer, könnt’ ihr euch nicht ein bisschen mehr Mühe geben, dass man vielleicht nicht gleich merkt, dass ihr nicht die geringste Ahnung habt, was ihr da verschickt? Das kann ja Babelfish oder Google besser.

Trotzdem würde mich interessieren, wieviele an die von mir ausge-xte eMail-Adresse antworten.  Und wie immer gilt: Finger weg vom Spam!

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iPad makes music

Apple und Musik  - das passt. Das haben sich wohl auch drei Musiker gedacht und mal eben schnell Survivors „Eye of the Tiger“ auf iPads nachgespielt. Lt. Gizmodo soll es sich nicht um einen Fake handeln. Vielmehr sollen die Musiker die Apps Real Drums, Pro Keys, Baby Scratch und Guitar Mania (ist aber „nur“ eine iPhone-App) verwendet worden haben. Das ganze hat dann der Fotograf Jordan Hollander bei Youtube hochgeladen.

Coburg-Life’s Fazit: da muss ich aber noch ordentlich üben ;)

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Gastbeiträge gesucht

Gastblogger gesucht

Du wolltest schon immer mal schreiben, was so in Coburg oder Franken los ist? Oder was eben nicht los ist? Du bist Experte in der Coburger oder fränkischen Geschichte oder hast etwas zu erzählen? Was Spannendes, was Lustiges? Du möchtest deine Tipps und Kniffe über EDV weitergeben? Du möchtest eine Foto-Serie veröffentlichen?
Dann bis du hier richtig! Gesucht ist dein Beitrag zu Coburg-Life. Schicke deinen Beitrag als E-Mail (gerne auch mit kurzer Beschreibung, wer du so bist) an info {ät} coburg-life.de.

Wichtig ist noch: du musst selbstverständlich die Rechte am Text und den Fotos haben.
Also, hau in die Tasten…

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Das Café Herold

Damals Café - heute Café, Foto: © S.Peter

Der heutige Blogeintrag führt uns in die Bahnhofstraße. Dort, an der Ecke zur Seifartshofstraße, befindet sich mit dem Café Filou eines der schönsten Lokalitäten Coburgs. Auch das Haus mit seinem neuklassizistischen Stil und der davor liegende Biergarten tragen viel zu diesem Flair bei. Umso interessanter ist es die Geschichte des Hauses genauer unter die Lupe zu nehmen.

Noch um 1850 standen an dieser Stelle vier kleine Wohnhäuser, in denen Tagelöhner oder Handwerksknechte (Vorläufer der heutigen Gesellen) lebten. Diese Gebäude gehörten zur Seifartshofstraße, die damals schon als Feldweg existierte. Nur der Anfang dieser Weges war seinerzeit bebaut. Ansonsten säumten Äcker und Wiesen, welche von Coburger Bauern bewirtschaftet wurden, den Weg. Das gleiche gilt für die Bahnhofstraße, die man 1861 als neue Zufahrt zum Bahnhof anlegte. Durch den Bau dieser Straße wurden die dort angrenzenden Felder zum Bauland.
Einer der ersten, der dort ein Stück Land erwarb, war der Baumeister August-Friedrich Franke. Er erhielt das Kopfgrundstück zwischen der neuen Bahnhof- und der Seifartshofstraße, dort wo heute eben das Haus Bahnhofstraße 11 steht. Der gebürtige Saalfelder war in jener Zeit häufig als Baumeister in Coburg beschäftigt. So stammen aus seinen Entwürfen die u.a. Häuser Albertsplatz 6, Löwenstraße 13 sowie mehrere Anwesen in der Bahnhof- und Lossaustraße.
Für sich selbst und seine Familie errichtete er im Jahre 1867 das Wohnhaus Bahnhofstraße 11. Franke war somit Architekt und Bauherr in einer Person. Ursprünglich befand sich in dem Gebäude kein Geschäft. Dies änderte sich erst später. August-Friedrich Francke indes verlebte hier im Kreise seiner Familie seine schönsten Jahre. Er starb 1885 im Alter von 61 Jahren. Das Grundstück ging im Erbgang an seine Ehefrau Luise und nach deren Tod im Jahre 1909 an die gemeinsamen Kinder. Diese verkauften 1912 das Haus an den Konditormeister Albert Herold. Damit war der Grundstein für die gastronomische Nutzung des Hauses gelegt.

Der Backofen-Anbau, Christian Boseckert, 2010

Herold baute das Erdgeschoss komplett um, errichtete an der Seite zur Seifartshofstraße einen neuen Backofen in Form eines Turmes und eröffnete neben einer Bäckerei auch ein Café. Der Vorgarten wurde zeitgleich zu einem Cafégarten umfunktioniert. 1924 erfolgte ein Sortimentwechsel hin zu einer Konditorei.
Albert Herold betrieb die Konditorei samt Café bis zu seinem Tod im Jahre 1945. Seine Witwe Kunigunde verpachtete daraufhin das Lokal. Erster Pächter war eine Familie Reinhardt. 1953 übernahm der Bäckermeister Max Treuner das Café und erhielt für dieses die volle Schanklizenz. Das bedeutete, dass dort auch Bier ausgeschenkt werden durfte. Unter dem Namen „Café Herold“ betrieb das Treuner das Geschäft noch bis in die 1970er Jahre hinein weiter.
Danach wurde das Café aufgegeben und das Lokal zu einer Speisegaststätte umgebaut. Vornehmlich gab es hier ein jugoslawisches und italienisches Spezialitätenrestaurant. 1983 fand sich hier die Pizzeria „Rimini“, die dann später in „Athena“ umbenannt wurde. Es ist zu bemerken, dass die Pächter dieser Gaststätten häufig wechselten. Dies änderte sich erst zu Anfang der 1990er Jahre. Nach einem erneuten Umbau eröffnete dort das Café Filou, dass sich zu einem beliebten Studenten- und Jugendtreff mauserte. Auch ältere Coburger genießen es, im Schatten des Biergartens zu sitzen und zu kleinen Speisen etwas zu trinken.

Text: Christian Boseckert

Bildquellen:
Foto 1: Das Café Filou, S.Peter 2010
Foto 2: Der Backofen-Anbau, Christian Boseckert, 2010

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