Kirchen
von Patrick Aigner
Er sah wohl auf dem Weg zur Schule, die Sonne auf den Häuserwänden. So muß es gewesen sein. Er roch wohl in der kühlen Morgenbrise, einer Vergiftung gleich, diese andere Luft. Diese Luft, von der sich keiner mehr ganz erholt. Diese Luft, in der das blüht, was nicht blühen darf. Es wird sich nicht auswachsen. Wir müssen ihn töten. Wenn wir ihn auch heute nicht töten dürfen, müssen wir ihn verhindern. Die Worte seines Mundes sollen niemals fallen auf guten Boden. Wir werden ihn benennen. So lange er nicht weiß, dass er ein solcher ist, werden wir ihm 2000 Jahre Geschichte auf den Rücken binden, und wir werden ihm zeigen, was es es heißt, ein Mensch zu sein. Wir werden die, die seiner Art waren, loben und ehren. Die, die wir, würden sie heute leben, nicht leben lassen dürften. Und wir werden ihm sagen, ein solcher bist du aber nicht. Sie waren aus einem anderen Stoff als du. Wir werden ihm zeigen, wessen Kind er ist und wir werden ihm, während wir ihn streicheln, nahelegen, die Kirchen in den Dörfern verbleiben zu lassen. Freundschaftlich, väterlich. Wir wissen, wir können dieses Spiel nicht gewinnen, aber für Jahrzehnte können wir ihn binden. Er wird uns in dieser Zeit nicht schaden. Wir verstricken ihn in unsere Gesetze und Gebote und lassen ihn an seinem Menschsein verzweifeln. In gewissem Sinne, macht es uns diese Art, sehr leicht. Und doch wird es nicht halten. Das Morgenlicht auf Häuserwänden ist keiner Kirche dienlich.
Dieses Essay über die christlichen Kirchen wurde uns von Patrick Aigner zugeschickt. Lasst die Worte einmal auf euch wirken, die Interpretation überlasse ich euch.
Stefan Aktuell, Kultur Essay, Kirche, Patrick Aigner

Eiskaffe in Coburg, Foto: S.Peter
Vorgestern noch ein Eis in der Waffel (die neue Sorte Milchschnitte ist echt gut!) von der Cortina in der Sonne genossen, heute morgen fast den Augen nicht getraut: Überall Schnee, wohin das Auge auch reicht. Auch die Strassencafes, die vor ein paar Tagen noch bevölkert waren, sind vom Schnee besetzt – das gibt dem Begriff Eiskaffee eine völlig neue Bedeutung!
Aber mal ehrlich, auch wenn Anfang März Schneefall keine Seltenheit ist:
MIR REICHTS – ICH WILL ENDLICH FRÜHLING!
Wie geht’s denn so den Coburgerinnen und Coburgern?
Stefan Aktuell Coburg, Frühling, Kaffee, Schnee

Baubude - Foto: S.Peter
Eigentlich wollte ich mir ja die Baubude von innen ansehen. Leider waren mir die Öffnungszeiten entfallen und so stand ich vor verschlossenen Türen. Ein Blick durchs Fenster brachte auch nicht die Erleuchtung.
Aber es kann trozdem nachträglich Abhilfe geschaffen werden, und zwar in Form des >>>Baustellenblogs, welches vom Stadtmarketing eingerichtet wurde. Einen Bericht mit Fotos über die Baubude gibt es >>> hier <<< und sogar bewegte Bilder von iTV-Coburg sind >>> hier <<< zu finden. Viel Spaß beim Durchsehen. Viel besser hätte ich es auch nicht machen können.
Das Baustellenblog soll zudem als Informations- und Diskussionplattform für alles rund um das Bauvorhaben Ketschenvorstadt dienen. Na dann mal ran an die Tasten…
Stefan Aktuell, Stadtgespräch Baubude, Baustelle, Blog, Coburg, Ketschenvorstadt

Der Beitrag über Meikys-Podcast bei iTV-Coburg
Wer wollte nicht schon immer mal sehen, wie und warum Podcasts gemacht werden. Wie? Was ein Podcast ist? Naja, um mit Meikys Worten zu sprechen: “Podcast ist wie Radio – nur offline.”
Also, zurück zum Zusehen – ja, das geht. Naja, zumindest in einem kurzen Beitrag bei iTV-Coburg. Ein Aufnahmeteam war bei Meiky und hat dort einen sehr schönen Beitrag gedreht, der >>> hier <<< angesehen werden kann (und über einen Kommentar freuen sich Meiky und iTV!).
Die Region hat doch sehr viel zu bieten. Hier der direkte Link zum Podcast von Meiky >>> Meikys-Podcast <<<. Viel Spaß!
Stefan Aktuell, Stadtgespräch Fernsehen, iTV, Meiky, Podcast
Wie pervers ist eigentlich unsere Welt geworden? Gerade musste ich lesen, dass Bernd, ein Blogger aus Würzburg mit dem Blog Rosenblut, eine perfide Morddrohung per Telefon erhalten hat. Näheres könnt ihr >>> hier <<< nachlesen. Vielleicht kann jemand sachdienliche Hinweise geben und erkennt die Stimme wieder, denn es erfolgte Strafanzeige bei der Polizei, und das zu Recht. Irgendwo muss Schluss sein und Morddrohungen sind kein Spaß!
Man findet auch die Aufnahme des Anrufs dort, das ganze hört sich sehr, sehr krank an. Bleibt zu hoffen, dass es sich um einen sehr geschmacklosen Scherz handelt, der Text scheint ein Zitat aus dem Film TESIS zu sein.
Stefan Aktuell Morddrohung, Polizei, Rosenblut