Die Bühne bleibt leider leer

Abgesagt - kein Robin Gibb auf dem Schloßplatz

Am 29.08. wird die Bühne auf dem Schloßplatz leider so leer wie heute sein (falls sie dann überhaupt noch steht). Nach einer Not-OP musste Robin Gibb sein Konzert  am 29.08. auf dem Schlossplatz absagen. Der Künstler sei laut einer Pressemitteilung auf dem Weg der Besserung. Das Konzert von Udo Jürgens am Vortag findet wie geplant statt.

Nähere Informationen gibt es >>> hier.

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Vorbereitungen auf dem Schloßplatz

Vorbereitungen für den HUK-COBURG open-air-sommer, Foto: © S.Peter, 2010

Der HUK-COBURG open-air-sommer kündigt sich in der Innenstadt an: die Bühnenaufbauarbeiten auf dem Schloßplatz haben begonnen. In den nächsten Tagen, geben sich hier wieder die Stars das Mikrofon in die Hand. Am Freitag startet der SÜC-Band-Contest. Anschließend treten neben Silbermond, Milow, ReamonIch+Ich (vermutlich wieder nur Adel ohne Annette ;) ) auch noch Udo Jürgens und Robin Gibb auf den Schloßplatz auf.

Der genaue Terminplan kann >>>hier eingesehen werden. Viel Spaß!

Wer von den Leserinnen und Lesern geht denn zu welchen der Konzerte?

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Das war “Kronach leuchtet 2010″

Die Obere Stadt, erhellt von Illuminations-Künstlern, das war “Kronach leuchtet 2010″. Vielen Dank an Meiky von >>>Meikys Podcast, der dieses beeindruckende Video bei Youtube (und natürlich auf seiner Site) eingestellt hat.

Achja, Fotos von diesem Event gibt es >>>hier.

Was haben die Leserinnen und Leser beim Gang durch die Obere Stadt erlebt?

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Straßenlieder

Eher zufällig stolperte Coburg-Life zu Beginn dieser Woche in Leipzig über eine Band, die in der Petersstraße wunderschöne Straßenmusik machte. Felix Meyer und Band stellten ihre erste CD “Von Engeln und Schweinen” vor. Felix Meyer erzählt mit seiner rauhen Stimme tolle Geschichten mit wunderschöner Musik, teils selbst erlebt, teils selbst erdacht. In Hamburg von Franz Plasa (produziert u.a. Echt und Selig) entdeckt, tourt der passionierte Straßenmusiker nun durch Deutschland, derzeit eben in Leipzig und lädt jeden ein, ihm zuzuhören.

Infos über Felix Meyer und wo man ihn live sehen kann findet man unter felixmeyer.eu. Eine ganz klare Empfehlung! Wir haben uns die CD gleich mitgenommen.

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Coburg und seine historischen Gärten

Christian Boseckert präsentiert Coburger Gartenkultur, Foto: © S.Peter

Gestern fand wieder eine Veranstaltung der Historischen Gesellschaft Coburg statt. Diesmal an einem ungewöhnlichen Ort, dem Schnürs Pavillion auf dem Adamiberg, aber absolut passend zum Thema “Coburg und seine historischen Gärten“. Christian Boseckert präsentierte beginnend bei den Renaissance Gärten über die verschiedenen Epochen hinweg Merkmale der Gärten dieser Epochen und Beispiele von Coburger Gärten. Einiger dieser Gärten sind heute noch vorhanden, wenn auch nicht in ihrer urspünglichen Form. Christian zog die zahlreichen Zuhörer mit Themen wie der Garten des Prinzen Leopold an der Itz, dem Fürstlichen Lustgarten an der Stelle der heutigen Reithalle oder der Geschichte der Schrebergärten in Coburg in seinen Bann.

Exkursion im Schnürs Garten mit toller Kulisse, Foto: S.Peter

Als kleines Highlite der Veranstaltung fand im Anschluss an den Vortrag noch eine kleine Exkursion im Freien im Schnürs Garten statt. Vor toller Kulisse wurde die Geschichte dieses Garten und der darauf befindlichen Gebäude mit den über die Zeit verschiedenen Funktionen in einem Rundgang bildreich erläutert. Zum Schluss gab es noch eine kurze Exkursion Richtung Biergärten in Coburg, den denen es drei auf dem Adamiberg bis ins späte 19. Jahrhundert gab.

Alles in allem eine sehr interessante und kurzweilige Veranstaltung, die am besten durch folgendes Zitat charakterisiert wird:  ”Vor lauter Spannung habe ich vergessen, mir eine Zigarette anzuzünden!” (Danke, Norbert!)

Die nächste Veranstaltung der Historischen Gesellschaft Coburg findet am 16. April 2010, um 15 Uhr im Großen Saal der Münchner Hofbräu, Kleine Johannisgasse 8, statt. Thema ist:

Parallelen zwischen den Residenzstädten Coburg und Würzburg mit zwei Vorträgen:
Dr. Alfred Geibig – Zur Geschichte der Veste Coburg
Dr. Dirk Götschmann – Die Festung Marienberg, Würzburg

Die Teilnahme ist auch für Nicht-Mitglieder der Historischen Gesellschaft kostenfrei.

Übrigens, wer mehr über die Coburger Gärten wissen möchte, findet auf Coburg-Life einige Beiträge, wie
>>> Die Ursprünge des Hofgartens
>>> Der alte Augustengarten am Oberen Bürglass
>>> Der Adamiberg
>>> Impressionen vom Schnürs Garten

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Für immer

Der Künstler himself: Patrick Aigner

Coburg-Life -Bekannter Patrick Aigner hat uns wieder ein sehr interessantes Stück Kultur zur Veröffentlichung überlassen. Da heißt es: Zurücklehnen, Geniessen und wirken lassen!

Für immer

Sie machen Nägel mit Köpfen, aber was ist mit ihren Kindern? Wir lachen nicht. Wir kennen das. Es beruhigt 1989, daß die Scheibe hinter der Gardine in dieser Kneipe staubig ist. Es ist noch eine Beruhigung. Der Sommer ist noch nicht ganz in mir angekommen, doch ich bin für ihn bereit. Tage sollen wieder Tage sein. In Nächte übergehen, in Tage übergehen. Ohne die Melodie zu verlieren. Die Melodie des Sommers? Es fällt nicht allzuschwer zu sprechen. Stadtschenke heißt die Kneipe. Coburg heißt der Ort. Noch denken wir, wir proben für etwas. Etwas, das auf der wirklichen Bühne, in einer wirklichen Stadt, stattfinden wird. Die Stadt wäre Berlin. Wenn ich hier Namen und Städte nenne, könnte der Leser auf den Gedanken verfallen, ich meinte diese Städte. Dem ist nicht so. Die Städte tragen nur zufällig den selben Namen und lägen, wenn es geographisch zu beschreiben wäre, am selben Ort. So ist es nicht wahr, aber es kommt dem noch am nächsten. Um keine unnötige Spannung aufkommen zu lassen, weise ich gleich hier darauf hin, dass es sich nicht aufklären wird. Stadtschenke, Leopoldstraße. Viele tot. Viele weg. Manche da. Manche anders. Manche so herrlich gleich. Was auf die Städte zutrifft, trifft auf die Menschen ebenfalls zu. Sie heißen genauso, sehen genauso aus, geboren da, gestorben oder auch nicht. Jedenfalls die selben. Anders. Der ersten Lüge bin ich schon freudiger Verkünder geworden. Das mit den selben Gesichtern ist nicht so. Es kann so nicht gesagt werden. Keine Fragen. Lothar, Rennrad, klein, John Lennon Brille. Ich kenne ihn nicht. Er ist wichtig. Nicht für die Geschichte. Für das Bild. Das Bild, die Stadt , die Zeit. Selbstverständlich ist die Zeit die zweite Lüge. Sich nicht zu schade sein. Ein Teil des Bildes zu sein. Lügen bis es wahr ist. Doch Lügen ist ein hartes Wort. Es ist immer wahr. Ich möchte gehen und bleibe doch. Der Kicker, ist er schon hier? Diesen Teil werde ich verlieren. Ich kann ihn nicht verlieren und es ist kein Teil. Jahre werden vergehen. Nichts wird vergehen und ich war niemals dort. Aber wo war ich? Der Sommer hat mir noch nicht die Lügen meiner Winterangst aus der Seele gefressen. Wenn ich Angst bin, sind es keine Lügen. Bin ich Angst? Ist Angst der Grundstoff aus dem ich geformt bin? Der Sommer behauptet das Gegenteil. Mit geschloßenen Augen im Freibad zu liegen. Viele Tage. Dann in die Stadt zu laufen mit der Sporttasche. Was verkündet da was? Sollte ich aus irgend etwas gemacht sein, das aus einem anderen Stoff ist als dieser Sommer, aus einem anderen Stoff als der abendliche Blick auf die Rosenauer Straße, ist es keine Angst. Habe ich zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten tausend Jahren etwas anderes gemacht als hier entlang zu gehen? Was fühlt sich wahr an? Die Sporttaschen der Mädchen. Adidas blau. Ich liebe Gott wegen dieser Mädchen und damit ist es gut. Es könnte gar nicht anders sein. Wie kann man nur annehmen, dass in diesem Bild irgend etwas anders sein könnte? Das waren schon viele Tage Freibad, Sommerbad. Wie heilig doch die Welt.

von Patrick Aigner

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