Die Bühne bleibt leider leer

Abgesagt - kein Robin Gibb auf dem Schloßplatz

Am 29.08. wird die Bühne auf dem Schloßplatz leider so leer wie heute sein (falls sie dann überhaupt noch steht). Nach einer Not-OP musste Robin Gibb sein Konzert  am 29.08. auf dem Schlossplatz absagen. Der Künstler sei laut einer Pressemitteilung auf dem Weg der Besserung. Das Konzert von Udo Jürgens am Vortag findet wie geplant statt.

Nähere Informationen gibt es >>> hier.

Vorbereitungen auf dem Schloßplatz

Vorbereitungen für den HUK-COBURG open-air-sommer, Foto: © S.Peter, 2010

Der HUK-COBURG open-air-sommer kündigt sich in der Innenstadt an: die Bühnenaufbauarbeiten auf dem Schloßplatz haben begonnen. In den nächsten Tagen, geben sich hier wieder die Stars das Mikrofon in die Hand. Am Freitag startet der SÜC-Band-Contest. Anschließend treten neben Silbermond, Milow, ReamonIch+Ich (vermutlich wieder nur Adel ohne Annette ;) ) auch noch Udo Jürgens und Robin Gibb auf den Schloßplatz auf.

Der genaue Terminplan kann >>>hier eingesehen werden. Viel Spaß!

Wer von den Leserinnen und Lesern geht denn zu welchen der Konzerte?

Coburg und seine historischen Gärten

Christian Boseckert präsentiert Coburger Gartenkultur, Foto: © S.Peter

Gestern fand wieder eine Veranstaltung der Historischen Gesellschaft Coburg statt. Diesmal an einem ungewöhnlichen Ort, dem Schnürs Pavillion auf dem Adamiberg, aber absolut passend zum Thema “Coburg und seine historischen Gärten“. Christian Boseckert präsentierte beginnend bei den Renaissance Gärten über die verschiedenen Epochen hinweg Merkmale der Gärten dieser Epochen und Beispiele von Coburger Gärten. Einiger dieser Gärten sind heute noch vorhanden, wenn auch nicht in ihrer urspünglichen Form. Christian zog die zahlreichen Zuhörer mit Themen wie der Garten des Prinzen Leopold an der Itz, dem Fürstlichen Lustgarten an der Stelle der heutigen Reithalle oder der Geschichte der Schrebergärten in Coburg in seinen Bann.

Exkursion im Schnürs Garten mit toller Kulisse, Foto: S.Peter

Als kleines Highlite der Veranstaltung fand im Anschluss an den Vortrag noch eine kleine Exkursion im Freien im Schnürs Garten statt. Vor toller Kulisse wurde die Geschichte dieses Garten und der darauf befindlichen Gebäude mit den über die Zeit verschiedenen Funktionen in einem Rundgang bildreich erläutert. Zum Schluss gab es noch eine kurze Exkursion Richtung Biergärten in Coburg, den denen es drei auf dem Adamiberg bis ins späte 19. Jahrhundert gab.

Alles in allem eine sehr interessante und kurzweilige Veranstaltung, die am besten durch folgendes Zitat charakterisiert wird:  ”Vor lauter Spannung habe ich vergessen, mir eine Zigarette anzuzünden!” (Danke, Norbert!)

Die nächste Veranstaltung der Historischen Gesellschaft Coburg findet am 16. April 2010, um 15 Uhr im Großen Saal der Münchner Hofbräu, Kleine Johannisgasse 8, statt. Thema ist:

Parallelen zwischen den Residenzstädten Coburg und Würzburg mit zwei Vorträgen:
Dr. Alfred Geibig – Zur Geschichte der Veste Coburg
Dr. Dirk Götschmann – Die Festung Marienberg, Würzburg

Die Teilnahme ist auch für Nicht-Mitglieder der Historischen Gesellschaft kostenfrei.

Übrigens, wer mehr über die Coburger Gärten wissen möchte, findet auf Coburg-Life einige Beiträge, wie
>>> Die Ursprünge des Hofgartens
>>> Der alte Augustengarten am Oberen Bürglass
>>> Der Adamiberg
>>> Impressionen vom Schnürs Garten

Die Butterwoche

Verbrennen des Winters, Foto: Stadt Coburg

Keine Angst, hier brennt nur eine Strohpuppe – aber wie kommt denn das? Sagt Euch “Maslenzia” etwas? Nein? Dann lest mal weiter….

Maslenzia kommt aus dem Russischen, Масленица und bedeutet im Deutschen “Butterwoche“. Das Maslenziafest ist ein traditionell russisches Fest, um den Winter zu vertreiben. Das Fest dauert eine Woche und ähnelt unserer Fastenzeit, da orthodoxen Gläubigen der Verzehr von Fleisch untersagt ist, Milchprodukte, Eier und Fisch jedoch erlaubt. Daher auch der Name “Butterwoche” (noch mehr zum Thema gibt es >>> hier <<<)

Gemeinsam also gegen den Schnee und Kälte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucher des Kinder- und Jugendzentrums Wüstenahorn und des Treffpunkts “Kaleidoskop” das Maslenziafest gefeiert.

Tee und Blini gegen die Kälte, Foto: Stadt Coburg

Los ging es mit Spielen rund um das Thema „Winter“. Anschließend verbrannten Kinder und Jugendliche deutscher und russischer Herkunft gemeinsam auf dem Bolzplatz unterhalb der Scheuerfelder Straße eine Strohpuppe. Damit folgten sie einer alten russischen Tradition, nach der die Puppe sinnbildlich den Winter verkörpert. Dazu gab es warmen Tee und original russische Blini, das Symbol für die Sonne – beigesteuert vom Treffpunkt „Kaleidoskop“.

Ob das „Maslenizafest“ tatsächlich den Winter vertreiben konnte und der Frühling endlich Einzug hält, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Süßer das Radio erklinget

Die Weihnachtszeit bringt nicht nur Glühwein- und Lebkuchenduft mit sich, sondern auch jede Menge Weihnachtslieder auf dem Lielingsradiosender der Wahl. Vielleicht geht es Euch genauso: bei einem Lied wird fröhlich mitgesummt, bei anderen sucht man verzweifelt den Ausschalter.

Das hat mich bewogen, herauszufinden, welches Lied das “Most Hated Weihnachtslied” der Leserinnen und Leser von Coburg-Life ist. Hinterlasst dazu einfach einen Kommentar mit dem Namen und evtl. Interpreten des Liedes, welches ihr nicht mehr hören könnt, evtl. auch einen YouTube Link, ich fasse das Ergebnis nach Weihnachten dann zusammen. Ich für meinen Teil habe mich schon entschieden…

Zum Einstimmen hab ich ein kleines YouTube-Video mit einer köstlichen Cover-Version…. Have Fun! Ich hoffe, ich beeinflusse damit niemanden… ;-)

Das Taschengrammophon

Musik am Bahnhof, Foto: S.Peter

Musik am Bahnhof, Foto: © S.Peter

Neulich musste Coburg-Life einen ungeplanten Zwischenstopp am Hauptbahnhof Hannover einlegen. Der Bahnhof in Hannover gibt ja nun zum Schlendern einiges her (zumindest wesentlich mehr als der Coburger Hauptbahnhof, was eigentlich auch nicht so schwer ist). Bei eben genau diesem Schlendern hörte ich plötzlich Töne von Harold Arlens “Over the Rainbow” (nein, nicht die Techno-Version von Marusha, sondern das Original aus den 30zigern), gespielt und gesungen von einem Duo. Nicht nur ich lauschte diesen Klängen, nein, um die beiden Musiker hatte sich bereits ein Publikum versammelt, welches trotz oder gerade wegen der hektischen Bahnhofsumgebung gebannt lauschte.

Das Duo nennt sich “Das Taschengrammophon” und besteht eigentlich aus vier professionellen, an Musikhochschulen ausgebildeten Musikern, die von Dinnermusik, Messe-Event, Gästeprogramm oder Musikalische Veranstaltungsreihe, private und Firmenfeiern oder niveauvolle öffentliche Flanier- und Gartenfeste (Burg, Schloss, Park, See usw.) wohl alles im Repertoire haben.

Im übrigen finde ich die Idee, “Easy Listening” am Bahnhof zu betreiben, überaus nachahmenswert. So etwas würde ich mir auch im Coburger Bahnhof wünschen. Wobei, wenn es um Wünsche und den Coburger Bahnhof geht, gibt es noch viele andere Dinge, die etwas höher in der Priorität stehen ….