Der Mehrwertsteuer-Traum

Der Mehrwertsteuer-Traum, Foto: © S.Peter
Der Wahlkampf zur Bundestagswahl ist in vollem Gange und die verschiedenen Wahlkampfthemen werden in den Medien breitgetreten. Das Thema Mehrwertsteuer-Erhöhung wird interessanterweise nicht angefasst, wird wohl eine Erhöhung nicht auf 20%, sondern eher Richtung 22% zielen, Wirtschaftsexperten fordern sogar eine Mehrwertsteuer von 25%, um den Schuldenabbau zu finanzieren (allerdings mit gleichzeitiger Entlastung – wie soll das denn gehen?).
Im übrigen würden sich 25% auch leichter rechnen lassen
Da wäre doch die derzeitige Diskussion in der Schweiz um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 8% eher ein Mehrwertsteuer-Traum für uns Deutsche als ein Trauma. Da sieht man mal wieder, was ein Buchstabe so alles ausmachen kann.
Das mach’ ich doch mit Links ….
Vielleicht ist es vielen noch nicht aufgefallen – aber heute ist Weltlinkshändertag. Nun, ich gebe es zu, hätte ich heute früh dies nicht im Radio gehört, so wäre dieses Tagesmotto doch glatt an mir vorbei gegangen. So aber habe ich mal nachgedacht, wie das so früher mit Linkshändern war. Zugegeben, in der Schule 1974 gab es in unserer Klasse nur einen Linkshänder und der hatte es wesentlich schwerer, ich kann jedoch nicht erinnern, dass man versucht hätte, ihm das Schreiben mit der Rechten beizubringen – immerhin! Spezielle Alltagsgegenstände für Linkshänder gab es aber kaum.
Die ca. zwölf Millionen Linkshänder in Deutschland werden heute nicht mehr als soziologisches Phänomen behandelt. Korkenzieher, Füller, Dosenöffner, Scheren und vieles mehr gibt es heute für Linksausleger und in Schulen zwingen Lehrer linkshändige Schüler nicht wie früher zum Schreiben mit der Rechten.
Und Linkshänder sind auch in guter Gesellschaft: Angelina Jolie, Barak Obama, Bill Clinton, Jimi Hendrix und Diego Maradona sind nur einige Beispiele prominenter Linkshänder. Dass Linkshänder besonders intelligent und kreativ sind, konnte allerdings wissenschaftlich bisher nicht bewiesen werden, sorry, liebe Linkshänder.
Wie sieht’s denn in Coburg aus – geht hier auch viel mit links?
Von Kyushu nach Coburg
Acht japanische Sportlerinnen und Sportler besuchten Coburg im Rahmen des diesjährigen Sportjugend-Simultanaustauschs. 2. Bürgermeister Norbert Tessmer hieß die Gruppe in der Vestestadt im Historischen Rathaussaal willkommen. Die Jugendlichen kommen aus der Provinz Kyushu in Japan. Sie wurden aufgrund hervorragender sportlicher und schulischer Leistungen für den diesjährigen Deutschland-Besuch ausgewählt. Drei Wochen wohnen sie bei Gastfamilien in Forchheim. Betreut werden sie von der Bayerischen Sportjugend Oberfranken. Das Programm für den Coburg-Aufenthalt stellte die Sportjugend Coburg zusammen: Auf dem Plan stehen Besuche auf der Veste, im Wildpark Tambach und im Kletterzentrum.
Der Simultan-Austausch der Deutschen Sportjugend und der Japan Junior Sports Association findet bereits zum 36. Mal statt. Insgesamt sind 88 Jugendliche Japaner in Deutschland zu Gast. Zeitgleich sind 122 deutsche Sportlerinnen und Sportler nach Japan gereist. An dem Begegnungsprogramm haben sich bereits über 9000 deutsche und japanische Jugendliche beteiligt.
Kyushu ist übrigens die südlichste, drittgrößte und zweit-bevölkerungsreichste Insel Japans und hat einen aktiven Vulkan. Neben der Insel Kyushu gehören auch einige kleinere Inseln zur Region Kyushu.
Legal und Legitim?
Mit dem Auto in den Urlaub und dann das Auto am Urlaubsort gestohlen – Schlimm. Wie? Das Auto war nicht kasko-versichert und es handelt sich um eine aktuelle S-Klasse – noch schlimmer. Aber scheinbar nicht, wenn man Ulla Schmidt heißt und mal eben im spanischen Urlaubsort seinen Dienstwagen nachkommen läßt. Geschätzte 10.000 Eurosen (diese Zahl kommt vom Bund der Steuerzahler) hat dieses Nachholen gekosten – zuzüglich 100.000 Eurosen für das entwendete Fahrzeug, das eben keine Fahrzeugvollversicherung hatte. Frau Schmidt sieht aber scheinbar kein Problem.
Klar, legal war das, Frau Schmidt, aber war das auch legitim?
Und wer den Schaden hat (wenn auch nicht den materiellen), wird auch gleich verspottet: der Autovermieter Sixt wirbt mit dem Bild von Frau Schmidt und dem Text “Mit dem Dienstwagen in den Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante! Ab 29.- Euro pro Tag inkl. Dienstahlversicherung”. Übrigens, das Bild der S-Klasse oben stammt entgegen manchen Gerüchten nicht aus eBay ….
Wie fahren denn die Leserinnen und Leser von Coburg-Life in den Urlaub?
Ein kleiner Klick
“That’s one small step for (a) man; one giant leap for mankind” Mit diesen Worten in schlechter knackender Tonqualität beendete vor 40 Jahren Neil Armstrong den Wettlauf zum Mond. Die verrauschten Schwarz-Weiß Bilder flimmerten über Millionen von Fernsehempfängern. Verschiedene angebliche Fakten, u.a. dass die Originale der gefunkten Bilder verschwunden sind, riefen Verschwörungstheoretiker auf den Plan, man sei nie auf dem Mond gewesen, Hollywood läßt grüßen. Der dritte Astronaut von Apollo 11, Buzz Aldrin, hielt hierfür die passende Antwort parat.
Im Netz der Netze kann man zum Jubiläum jede Menge Informationen finden, beispielsweise die Realzeit-Aufbereitung des Funkverkehrs von damals (>>> klick <<<) als Twitter-Gezwitscher oder die Mondreise mit Google Earth (in der Werkzeugliste den Mond auswählen). “That’s one small klick …”
Das Ende der Raucherclubs
“Keinen Mumm in der Hose”. Mit diesen Worten kritisierte die Opposition im bayerischen Landtag die neue Regelung um den Nichtraucherschutz. Nachdem bisher in Bayern der strengste Nichtraucherschutz der Republik angesagt war, wurden gestern die Weichen für eine Aufweichung des Gesetztes gestellt. Ab 1.August soll nun das Rauchen in Bierzelten, die nicht länger als 21 Tage aufgebaut sind, in Bierkneipen mit weniger als 75 qm und Gaststätten mit Nebenräumen wieder erlaubt werden.
Ist das nur politisches Geplänkel? Geht es der Regierung tatsächlich um den Schutz der Nichtraucher? Wie sehen das die Leserinnen und Leser von Coburg-Life? Gab’s in Coburg Probleme?
