Ho Ho Ho…

Meikys Weihnachtsgeschichte

Am heutigen 6.Dezember zum St.Nikolaus bzw. zum Hullewaatsch ist spätestens die Zeit für große und erwartungsvolle Kinderaugen angebrochen. Ob gutes Kind, ob böses Kind, Schoko, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern! Und in dieser hektischen Zeit sollte immer ein Platz für eine Geschichte sein. Und so empfehle ich für heute, nein, nicht nur für heute – für die Weihnachtszeit die Weihnachtsgeschichte von Meiky. Eine wunderschöne, besinnliche Geschichte, die auch in Coburg spielen könnte (vielleicht tut sie das auch?).
Die Geschichte könnte ihr entweder hier direkt unten oder bei Meikys-Podcast >>>hier hören.

Viel Spaß!

Schaurig, gruselig… schön!

Auch wenn der inzwischen sehr kommerziell aufgebauschte 31.Oktober nicht Jedermanns Geschmack ist, so haben wir doch sicherlich eins gemein: wir alle hören gerne Geschichten! Und an Halloween (ich spare mir diesmal irgendwelche geschichtlichen Erläuterungen und verweise frech auf Wikipedia >>>klick<<<) gibt es eben gruselige, finstere und düstere Geschichten, die gerne bei Kerzenschein, einem Kakao oder einem Glas Wein, am besten am Kamin, erzählt werden.

Und eine solche Geschichte möchte ich Euch heute vorstellen: Meiky von Meikys-Podcast (bekannt auf Funk und Fernsehen ;) ) hat mal wieder kräftig in die Geschichten- und Trickkiste gegriffen und gibt allen Hörwilligen was auf die Ohren:

Der Wassergeist vom Schottenholz heißt seine diesjährige Halloween-Geschichte, die ihr über iTunes, auf seiner Seite oder diesmal auch direkt hier hören könnt.

Also, macht es Euch gemütlich und viel Spaß beim Hören!

Ach ja, Meiky freut sich immer gerne über Kommentare,  nicht schüchtern sein…

Die Coburger Untat

Meikys Podcast Geschichte zu HalloweenZu Halloween sind sie wieder in: Sagen und Geschichten. Meiky von Meikys Podcast hat sich dieses Jahr zu Halloween eine Coburger Sage vorgenommen: Die Sage vom Mönch auf dem Morizturm oder auch Die Coburger Untat genannt. Er hat als Erzähler diese Sage unheimlich stimmungsvoll vertont und ihr könnt sie euch >>>hier anhören, es lohnt sich!

Diese Sage findet sich auch in dem Buch “Rundgemälde von Koburg oder Blicke vom St.Morizturm herab auf die Stadt, ins Land und weiter” von Friedrich Hofmann, geboren 1813 in Coburg, wieder :

… Durchirrt des Thurmes finstre Gänge

Nicht eines Mönches ruheloser Geist?

Sein heimlich Grab wird ihm zu enge,

Die heilige Zeit ihn wachen heißt.

Und mit zerriß’ nem Rosenkranze,

Mit Wächterhorn und Schlüsselbund

Erscheint er in der Geisterstund,

Und bläst die Todten auf zum Tanze.

Beim Galgen und am Hochgericht

Umgaukeln blutige Gestalten

Im Kreis ein schwefelflammend Licht.

Da tanzen Junge mit den Alten,

Die Eulen und die Raben singen,

Die Flamme hüpft, die Larven springen

Bis eins! Die Glocke zitterns spricht.

Da schlüpfen ihrer kalten Stätte

Die Geister wimmernd wieder zu.

Und nur der Mönch hat keine Ruh.

Nun denkt jeder sicherlich beim Namen “Morizturm” unbewußt an den Turm der Morizkirche. Die Sage aber spricht nicht von einem Kirchturm, sondern nur vom Morizturm. Zudem hat sicherlich jeder Coburger als Kind in der Schule diese Sage gehört und bei einer Besichtigung der Morizkirche wurde ihm die Kerbe im Turm gezeigt, bis zu dieser das Blut von Malchus gespritzt haben soll.

Der Hornist, der nach den Glockenschlägen ein Hornruf anstieß, war auf einem Turm, der nahe beim Grafen gestanden haben muss, so dass dieser Malchus noch mit dem Horn in der Hand antreffen konnte. Deswegen muss dieser Turm eigentlich in der Burg, also der Veste, gestanden haben und kann folglich nicht der Turm der Morizkirche gewesen sein.

Der älteste Turm der Veste ist der Blaue Turm. War dieser etwa der “blutige Turm” und hat dieser Turm dem “Morizturm” entsprochen? Evtl. ist der Blaue Turm auch nur an der Stelle des Morizturms errichtet worden. Der alte Eingang der Veste wird direkt neben dem Blauen Turm vermutet. Das bedeutet, dass der Blaue Turm ausserhalb der Fürstenburg in einem Schutzring stand. Dies könnte der Morizturm gewesen sein, der eine Stiege hatte, über die der Burgkaplan in den Hof gelangte.

Wo auch immer der Morizturm stand – die Sage um den Mönch Malchus wird weiter bestehen – und durch die Erzählfassung von Meiky wird sie hoffentlich noch mehr Menschen auch ausserhalb Coburgs fesseln!

Happy Halloween….