The All American Dream

Harley Davidson Nightrod Special, Foto: S.Peter

Harley Davidson Nightrod Special, Foto: © S.Peter

Lange, lange wollten wir sie schon mal fahren, aber bisher hat es immer nicht geklappt. Letzte Woche war es dann soweit: Die Harley Davidson V-Rod, genauer gesagt das Modell Night Rod Special, durfte einen Tag lang von Coburg-Life gefahren werden.

Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis holten wir das 125 PS starke Gefährt beim Händler in Bamberg ab. Die anfänglichen Befürchtungen über die hohe PS-Zahl, das hohe Gewicht und die ungewohnte Sitzposition bestätigten sich nicht. Nach ein paar Metern fühlt man sich schon fast zu Hause. Der Sound des 1250 ccm flüssiggekühlten V-Twin ist absolut klasse, eben typisch Harley. Die Kraftentfaltung: mächtig, aber gewaltig. Trotz der 125 PS verfällt man aber nie ins Rasen. Leistung ist aber genug da. Und technische Unterstützung auch: ABS, Alarmanlage, Wegfahrsperre, Anti-Hopping-Kupplung – alles serienmäßig vorhanden.

Achtung Landstrassen – wir kommen !

Und so vergeht ein wunderschöner Tag mit der Harley. Leider mussten wir sie am nächsten Morgen wieder abgeben. Schade eigentlich!

Loch im Stein

Wer hat denn das Loch in den Stein gebohrt? Foto: S.Peter

Wer hat denn das Loch in den Stein gebohrt? Foto: © S.Peter

Beim Strandwandern an der Ostsee kann so vielerlei im Sand gefunden werden: Bernsteine, Donnerkeile, Seeigel und Feuersteine in vielen Formen. Gesucht werden diese Steine von Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen. Ab und an findet man auch einen Feuerstein mit einer Besonderheit: “Wer hat denn das Loch in den Stein gebohrt?” Dann hat man einen “Hühnergott” gefunden.

Und wie kommt nun das Loch in den Stein? Sicherlich nicht durch eine Bohrmaschine. Kristalle, Kreide oder fossile Einschlüsse in Hohlräumen der Feuersteine werden durch die Brandung des Meeres freigelegt dabei entstehen die Löcher in den Steinen.

Warum so ein Stein Hühnergott heißt? Das ist irgendwie noch nicht geklärt. Fakt ist, das in einigen Regionen Deutschlands Lochsteinen noch heute geheimnisvolle Kräfte zugeschrieben werden. Egal ob sie als Mittel des Gegenzaubers gegen allerlei Unheil gelten oder eine Verbindung zu Hünen und Hünengräber haben, sie sind einfach eine außergewöhnliche Naturerscheinung.

Coburg-Life wird auf jeden Fall weitersammeln. Viel Spaß allen!

Ab in den Norden

Ostsee - Die Sonne scheint auch hier, Foto: S.Peter

Ostsee - Die Sonne scheint auch hier, Foto: © S.Peter

Endlich ist es soweit: Coburg-Life nimmt einen temporären Ortswechsel vor und verläßt Coburg für einige Tage. Also rauf auf die Autobahn ab ‘gen Norden. Interessanterweise werden die Baustellen immer kurz vor den Sommerferien begonnen, also ab durch die Baustellen auf A4, A7 und A1. Auch Drängler sind wieder unterwegs, vom Einfädeln der endenden rechten Spur will ich gar nicht reden – der Mensch ist eben vollkommen lernresistent. Aber egal – es ist Urlaub, und das Wetter bei der Ankunft entschädigt. Mal sehen, was es hier so zu bloggen gibt ….

Frei nach dem Berliner Sebastian Erl und dem Österreicher Andreas Witek (besser bekannt als Buddy vs DJ The Wave): Ja ich sag:  Hey, ab in den Norden, die Sonne scheint auch hier, hejo was geht. … Ab geht die Party und die Party geht ab ….

Rosenberg

Und schon wieder Fotos (mal sehen, ob ich um eine Berichterstattung über die Mützen und das andere G’schwertl noch rum komme). Was tut also der Coburger, wenn er mit den Pfingst-Kappen nicht zu tun haben möchte? Richtig, er verläßt die Stadt und sucht sein Glück in der Ferne. Also richtig fern wurde es heute nicht, interessant war es trotzdem – die Festung Rosenberg in Kronach. Ich glaub, ich war hier das letzte Mal mit der Schule in der 2. oder 3.Klasse.

Coburg-Life meint: Empfehlenswert, auf jeden Fall die Führung machen.

Alle Fotos © S.Peter 2009

Leaving Las Vegas

New York in Las Vegas, Foto:S.Peter

New York in Las Vegas, Foto: © S.Peter

So, nun ist es soweit, Coburg-Life wird die Heimreise antreten. Nach einer Woche in der Stadt, in der der Weg von New York bis Venedig über Paris zu Fuß eine gute halbe Stunde, sehen wir uns wieder nach der Coburger Idylle, die zwar nicht so ein ausgeprägtes Nachleben bietet, dafür aber nicht ein Extrem das andere jagt.

Apropos Extrem, demnächst wird hier ein neuer Hotel-und Wohn-Komplex eröffnen, das >>>City-Center. Eigentlich eine Stadt in der Stadt mit mehreren Hotels und Casinos, eben ein weiteres Extrem in der Geschichte Las Vegas.

K.C.: Long time, no see

K.C. und die Sonnenschein-Combo, Foto:S.Peter

K.C. und die Sonnenschein-Combo, Foto: © S.Peter

“Get Down Tonight” war das Motto des letzten Abends. Aufgetaucht ist ein alter Bekannter aus den 1970zigern: KC und seine Sonnenschein-Combo. Mit Titeln wie “That’s the way (I like it)”, “Give it up”, “(Shake, shake, shake) Shake Your Booty” und “Please Don’t Go” wurden KC & the Sunshine Band Mitte der 1970ziger bekannt.

Nach über dreißig Jahren, die Figur etwas fülliger, präsentierte Henry Wanye Casey (Spitzname K.C.) als einzig Verbliebener der Originalbesetzung die damalige Hits neu abgemischt mit entsprechender aktueller Präsentation. Die Piruetten dreht Casey noch, um so erstaunlicher, als dass er 1982 bei einem Autounfall Nervenquetschungen erlitt und er mühsam aufgrund einer halbseitigen Lähmung das Laufen wieder erlernen musste.

Auch wenn die Stimme im Laufe des eineinhalbstündigen Konzerts immer dünner wurde und dem Künstler sichtlich ab und zu die Luft knapp wurde, so war es doch ein schöner Flashback in die alten Zeiten – Shake your Booty, K.C. !

Übrigens, bei den Musikfreunden des Musikalischen  Zirkels gibts es auch eine >>> Rezension !