Podcast zum Zusehen!

3. März 2010

Der Beitrag über Meikys-Podcast bei iTV-Coburg

Wer wollte nicht schon immer mal sehen, wie und warum Podcasts gemacht werden. Wie? Was ein Podcast ist? Naja, um mit Meikys Worten zu sprechen: “Podcast ist wie Radio – nur offline.
Also, zurück zum Zusehen – ja, das geht. Naja, zumindest in einem kurzen Beitrag bei iTV-Coburg. Ein Aufnahmeteam war bei Meiky und hat dort einen sehr schönen Beitrag gedreht, der >>> hier <<< angesehen werden kann (und über einen Kommentar freuen sich Meiky und iTV!).

Die Region hat doch sehr viel zu bieten. Hier der direkte Link zum Podcast von Meiky >>> Meikys-Podcast <<<. Viel Spaß!

Stefan Aktuell, Stadtgespräch , , ,

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Es liegt was in der Luft…

2. März 2010


Alle Mac-User aufgepasst: heute nacht ist es wieder soweit: MacHeist schnürt wieder ein Tool/Spiele Paket, als Vorgeschmack gibt es erstmal das Komprimierungstool Squeeze für umsonst (anstatt $9.95). Squeeze schafft Platz im Dateisystem und komprimiert Daten automatisch.

Welche Programme und Tools diesmal von MacHeist angeboten werden und was kostet das ganze? Nun, heute nacht sind wir schlauer, Programm-Logos auf den “Kisten” lassen einige Spekulationen zu. Zu Weihnachten gab es einige Programme sogar für lau.

Hier der Link zum Bundle-Experten MacHeist: >>> MacHeist

UPDATE:
Seit heute nacht ist der Inhalt des nanoBundles bekannt:
für $ 19.95 gibt es folgende Programme:

MacJournal, RipIt,  Clips, CoverScout, Flow, Tales of Moneky Island und RapidWeaver

Dabei gehen 25% des Kaufpreises an eine Wohltätigkeitsorganisation der Wahl.

Stefan Apfelsaft , , ,

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Wie krank muss man sein….

2. März 2010

Wie pervers ist eigentlich unsere Welt geworden? Gerade musste ich lesen, dass Bernd, ein Blogger aus Würzburg mit dem Blog Rosenblut, eine perfide Morddrohung per Telefon erhalten hat. Näheres könnt ihr >>> hier <<< nachlesen. Vielleicht kann jemand sachdienliche Hinweise geben und erkennt die Stimme wieder, denn es erfolgte Strafanzeige bei der Polizei, und das zu Recht. Irgendwo muss Schluss sein und Morddrohungen sind kein Spaß!
Man findet auch die Aufnahme des Anrufs dort, das ganze hört sich sehr, sehr krank an. Bleibt zu hoffen, dass es sich um einen sehr geschmacklosen Scherz handelt, der Text scheint ein Zitat aus dem Film TESIS zu sein.

Stefan Aktuell , ,

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Rom – Coburg

2. März 2010

Stadt Coburg empfängt Austauschschüler aus Rom

29 Schülerinnen und Schüler aus der italienischen Hauptstadt sind derzeit zu Gast in Coburg. Sie nehmen am Austausch-Programm ihrer Schule Liceo Niccolo Macchiavelli in Rom mit dem Gymnasium Casimirianum teil. Der Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung, Klaus Anderlik, hieß die Besucher im historischen Rathaussaal willkommen.

Um bei den Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren Interesse für die Vestestadt zu wecken, gab Klaus Anderlik einen Überblick über das, was die Schüler in Coburg erwartet. Er erzählte von der Veste und von Martin Luther, von der Ehrenburg und einem der ersten Wasserklosetts Europas, das es dort noch heute zu sehen gibt. Und er erzählte von den sieben Museen, von den Einkaufsmöglichkeiten in Coburg, von Cafés und Bars und von den Bratwürsten.

Die Italiener sind von Coburg beeindruckt: „Das, was ich bisher gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen“, sagte Flavia Giua, eine der Austauschschülerinnen: „Vor allem das Theater und der Marktplatz waren sehr beeindruckend.“ Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, die es zu bewundern gibt, stehen weitere wichtige Aspekte im Vordergrund: „Ihr seht die Welt, lernt andere Kulturkreise kennen und übt, euch in anderen Sprachen zu verständigen“, sagte Klaus Anderlik.

Dazu haben die Jugendlichen in den nächsten Tagen ausreichend Zeit: Neben einer Stadtführung stehen unter anderem noch eine Fahrt nach Nürnberg und ein gemeinsamer Bowling-Abend auf dem Programm.
Im April diesen Jahres werden die Coburger Schülerinnen und Schüler des Casimirianums ihre Altersgenossen in Rom besuchen und deren Familien und Heimatstadt kennen lernen.

Der Kontakt zwischen dem Gymnasium Casimirianum und dem Liceo Niccolo Macchiavelli in Rom kam über eTwinning zustande. eTwinning ist eine Internet-Plattform, die Schulpartnerschaften in Europa fördert. Einfach und unbürokratisch können Schulen hier ein Austauschprojekt starten. Der Vorteil: Die 29 Schülerinnen und Schüler aus Coburg und Rom lernten sich bereits vor dem Besuch übers Internet näher kennen.

Stefan Aktuell, Stadtgespräch , , ,

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Veränderungen – Die Ecke Viktoriastraße / Judengasse

26. Februar 2010

Die Ecke Viktoriastraße / Judengasse um 1900 (aus Christian Boseckert, Eine Straße erzählt Coburgs Geschichte, S. 57)

Ein Ort der Veränderung war auch lange Zeit die Ecke Viktoriastraße / Judengasse. Diese sollen hier im zweiten Teil der Reihe „Veränderungen“ näher beleuchtet werden. Die obere Aufnahme zeigt die Situation, wie sie sich um 1900 dargestellt hat. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen dabei vier Gebäude. Zuerst blicken wir auf das Haus am linken Bildrand. Es ist das Anwesen Judengasse 52a welches 1862 für den Zimmermeister Ferdinand Amberg errichtet wurde. Im Jahre 1890 eröffnete dort der Zahnarzt Heinrich Borneff ein Lebensmittelgeschäft, dessen Werbung an der Hausfassade noch zu erahnen ist. Ab 1909 führte die Familie Gräfenhain das Geschäft weiter, gab es aber 1924 an den Kaufmann Alfred Streng ab. Das Lebensmittelgeschäft Streng, seit 1956 an der EDEKA-Gruppe angeschlossen, dürfte den älteren Coburgern noch bekannt sein. Es existierte bis 1977 und wurde zum Schluss von der Tochter Strengs, Erika Kiesewetter, geführt.
Das nächste Gebäude galt lange als ein Verkehrshindernis, da es direkt in die Viktoriastraße hineinragte. Das in den 1830er Jahren erbaute Haus, beherbergte seit 1857 eine lithografische Anstalt mit angeschlossener Steindruckerei. Inhaber des Betriebes war der Lithograf Ludwig Eduard Beuchel, von seinen Bekannten auch „Graf Litho“ genannt. Ausgerechnet ihm passierte es, das eines Tages die herzogliche Kutsche auf schneller Fahrt, fast die Hausecke mitgenommen hätte. Daraufhin hatte Herzog Ernst II von Sachsen-Coburg und Gotha das Gebäude als ein „Scheißhaus“ bezeichnet. Beuchel war über diese Wortwahl des Monarchen sehr gekränkt. Die Druckerei selbst existierte bis 1899. Zum Zeitpunkt der Aufnahme beherbergte das Gebäude das Sanitätsgeschäft des Masseurs Peter Eichmüller. Dieses existierte bereits seit 1889.
Bei dem sich anschließenden Gebäude handelte es sich um einen Stadel, welcher der Bierbrauer- und Bäckerfamilie Flinzberg gehörte. Carl-August Flinzberg betrieb seit 1848 eine Bäckerei nebst Bierwirtschaft und Brauerei in der Judengasse 19. Die Lokalität wurde später unter dem Namen „Rizzi-Bräu“ einem größeren Publikum bekannt. In den 1870er Jahren baute Flinzberg in den Stadel eine Malzdarre ein. Das Bierbrauen selbst besorgte er in den städtischen Brauhäusern. Die Gründung einer eigenen Brauerei scheiterte. Nachdem Carl-August Flinzberg 1895 verstarb, vermieteten die Erben den Stadel an einen Kohlenhändler, der darin ein Kokslager einrichtete.
Das Gebäude ganz rechts gehörte zum Firmenkomplex der Samen- und Getreidegroßhandlung Mayer. Inhaber dieses Unternehmens war der von Ernst II geadelte Freiherr Jacob von Mayer. An ihm erinnert, aufgrund seiner großen Wohltätigkeit, eine Gedenktafel im Rathaus und die von-Mayer-Straße in Ketschendorf. Das hier zu sehende Lagerhaus erwarb Mayer 1870 vom Kaufmann Moritz Friedmann. Zum Firmenkomplex gehörte auch das Wohn- und Geschäftshaus Judengasse 43/45, Ställe und ein Kutschershaus (Judengasse 47). Als Jacob von Mayer 1901 starb, verkauften seine Erben stückweise die Gebäude. Das Lagerhaus auf dem Foto ging dabei in den Besitz des Kommerzienrats Julius Mai über, der die Samen- und Getreidegroßhandlung Mayers übernahm.

Die Ecke Viktoriastraße / Judengasse im Jahre 1996 (Foto: Karl-Ulrich Pachale)

100 Jahre später sieht die Situation dort ganz anders aus. Das Borneff´sche Haus wurde 1980 als Verkehrshindernis abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Das gleiche Schicksal erlitt auch das Beuchel´sche „Scheißhaus“. Es wich 1903, wie auch der Stadel Flinzberg, dem Bau eines Jugendstilhauses, welches der Architekt Otto Leheis plante. In dem neuen Wohnhaus eröffnete ein Hotelier namens Ludwig das Hotel „Coburger Hof“. Diesem war jedoch kein Erfolg beschieden. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs schloss das Hotel seine Pforten. In den folgenden Jahrzehnten diente das Gebäude als Privatklinik, Ämtergebäude der Stadtverwaltung, Anlaufstelle für die Hitlerjugend und nach 1945 als Parteizentrale der Kommunistischen Partei. Seit 1950 befindet sich die Löwen-Apotheke der Familie Luft in den Räumen des früheren Hotels. In den Obergeschossen haben sich Ärzte niedergelassen.
Das Sanitätsgeschäft Eichmüller, das dort einst seinen Sitz hatte, zog nach dem Abbruch des alten Gebäudes in das gegenüberliegende Jugendstilhaus Judengasse 54 um, wo Peter Eichmüller seinem Laden zusätzlich einen Friseur-Salon anschloss. Das Geschäft existierte dort bis 1956.
Das ehemalige Mayer´sche Lagerhaus wurde 1938 aufgeteilt und an zwei Interessenten verkauft. Einer davon, der Getreidehändler Ernst Wiehe, führte die Tradition des Hauses als Samengroßhandlung noch für Jahrzehnte weiter. Ein anderer Gebäudeteil gelangte in den Besitz des Spediteurs Alexander Jacobi (Nachfolger Jakob) im Sonntagsanger. Inzwischen wird dieser Teil von der Löwenapotheke und den Arztpraxen des Hauses Viktoriastraße 9 als Parkhaus genutzt. Es ist das einzige hier behandelte Gebäude, dass die letzten 100 Jahre stehen geblieben ist.

Text:
Christian Boseckert

Bildquellen:
Bild 1: Die Ecke Viktoriastraße / Judengasse um 1900 (aus Christian Boseckert, Eine Straße erzählt Coburgs Geschichte, S. 57)
Bild 2: Die Ecke Viktoriastraße / Judengasse im Jahre 1996 (Foto: Karl-Ulrich Pachale)

Stefan Damals, Straßen , , ,

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