“Baubude” in der Ketschengasse
Pünktlich zum Start der Bauarbeiten in der Ketschenvorstadt eröffnet im Haus Ketschengasse 34 am 22.Februar um 14 Uhr eine Galerie auf Zeit, die sogenannte “Baubude”. Das derzeit leerstehende Ladengeschäft wird in den nächsten Tagen zu einem Raum für Design umfunktioniert.
„So kommt wieder Leben in den Leerstand, der darüber hinaus auch als Baubüro während der Sanierungsphase genutzt werden wird“, erklärt Annette Kolb, Citymanagerin der Stadt Coburg. Das Gebäude in der Ketschengasse 34 wird von der Wohnungsbau- und Wohnungsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich soll die Ausstellung, die bis zum 28.02. gezeigt wird, eine Brücke zur Coburger Messe der Kreativwirtschaft, der COME 2010, schlagen.
Coburg-Life wird sich die “Baubude” sicherlich in den nächsten Tagen einmal näher ansehen.
mehrBlitzlicht: Wie sich die Bilder gleichen

Tor zum Salvatorfriedhof, Foto: © S.Peter
Der Bausenat der Stadt Coburg beschließt folgende Baumaßnahmen:
- die Vorplanung einer Eissporthalle
- die Sanierung des Eckardtturmes
- die Neugestaltung des Salvatorfriedhofes
Diese Maßnahmen, ersetzt man die Eissporthalle durch eine Sporthalle, hätten auch heute beschlossen werden können. Aber das war die Meldung vor 30 Jahren, genau am 7.11.1979.
1984 wurden die Pläne für eine Eissporthalle aufgrund der Kosten ad acta gelegt, der seit 1903 bereits als öffentliche Anlage ausgewiesene Salvatorfriedhof wird 1984 Parkanlage und erneut zu Gunsten eines Anbaus des Gymnasiums Albertinum verkleinert.
Apopros Sport- bzw. Mehrzweckhalle: vielleicht ist es vielen nicht mehr so bewußt, aber es gibt seit 1985 Bemühungen bzw. Ärger um den Bau einer Mehrzweckhalle am Anger: die Planung der im Juni 1985 vom Bausenat genehmigten Mehrzweckhalle wird von der Regierung Oberfrankens mehrfach gestoppt, da die Planung gegen den zu seiner Zeit gültigen Bebauungsplan verstoße. 1989 legt der Stadtrat den Bau einer Mehrzweckhalle zu den Akten, um dann 1991 erneut einen Vorstoß Richtung Umbau der Sporthalle in eine Mehrzweckhalle inkl. Kongreßhotel in der Karchestraße und Auflösung der Benno-Benz-Sportanlage zu machen. Diese Pläne werden 1993 erneut zu den Akten gelegt.
Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu…
Das Jahr der Brückensanierung

Baustelle Heiligkreuzbrücke, Foto: © S.Peter
2009 scheint in Coburg das Jahr der Brückensanierung zu sein. Nach der Vollsperrung der Rosenauer Straße wegen Brückensanierung der Cortendorfer Itzbrücke (Coburg-Life berichtete >>> hier <<<) und der Arbeiten an der Itzbrücke im Dammweg und an der Schlachthofbrücke wird ab Montag, den 17.August die nächste Brücke in Arbeit genommen: die Heiligkreuzbrücke.
Ab 8 Uhr ist die Heiligkreuzbrücke für den Verkehr gesperrt, und das ganze voraussichtlich bis Ende Dezember 2009, Umleitungen werden ausgeschildert. Die CEB hat sich für eine Vollsperrung entschlossen, um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Gerhard Knoch, CEB-Hauptabteilungsleiter: “Da fährt fast ganz Coburg drüber.” Ca. 12.000 Fahrzeuge passieren täglich die Heiligkreuzbrücke. Eine halbseitige Sperrung hätte die Bauzeit um sechs Monate verlängert, so Knoch.
Der Verkehr aus dem Norden wird über den Dammweg und die Rosenauer Straße umgeleitet, aus dem Süden geht es über die Callenberger Straße und den Kanonenweg. Die Linie 2 des Stadtbuses nimmt den Weg über den Steinweg, Rosenauer Straße und Dammweg Richtung Lauterer Straße. Damit entfallen die Haltestellen Heiligkreuzkirche, Kasernenstraße und Neustadter Straße während der Vollsperrung. Ersatzhaltestellen sind im Steinweg und Lauterer Straße/Querstraße.
Die heutige Heiligkreuzbrücke wurde im Mai 1956 vom damaligen Oberbürgermeister Langner eröffnet. Übrigens, interessanterweise eröffnete OB Langner in seiner Amtszeit auch die kürzlich sanierte Ketschenbrücke (Schlachthofbrücke) und die Itzbrücke im Dammweg.
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